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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvom 30. Januar 1936</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 165(36)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1935-01-30">30.01.1936</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1291">Fritz Medicus</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1291">Korrespondenz mit Fritz Medicus</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L01225.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicus vom 6. Mai 1933</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L10321.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvon Dezember 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10162.xml">Brief von Ernst Schoen an Paul Tillich und Familie vom 28. Januar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10163.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 1. Februar 1935</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1935-01-30"/></creation></profileDesc>
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         <change who="OS" when="2025-05-07">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener>(New York City), 99 Claremont Avenue, <dateline><date when="1936-01-30">Jan. 30th
                  1936</date></dateline>
               <salute>Lieber Freund <rs ref="#tillich_person_id__1291" type="person">Medicus!</rs></salute>
            </opener>
            <p>Durch <rs ref="#tillich_person_id__231" type="person"> Emil Blum</rs> höre ich, daß
               er bei Ihnen angerufen hat, ich aber versäumt hatte, Sie zu orientieren. Ich hole es
               jetzt nach: Also ich fahre Mitte April von hier nach England, bin bis Anfang <del rend="s">Jan.</del>Jun. in Holland und komme <hi rend="u">Ende Juni</hi> in die
               Schweiz. Im Juli will ich irgendwo an einem Ort, der meinem Vater und meiner
               Schwester angenehm ist, noch ausruhen und deutsche Freunde sehen. Ich kann das aber
               jederzeit unterbrechen. Obgleich es nicht <hi rend="u">unbedingt</hi> nötig ist,
               würde ich mich doch sehr freuen, wenn ich in der Schweiz ein paar Vorträge haben
               könnte, durch die einige Kosten gedeckt werden könnten. Vielleicht wäre so etwas auch
               in Zürich möglich. Als Themata kämen infrage: "Der Protestantismus und die
               gegenwärtige Weltlage", "Philosophisch" oder "Theologische Geschichtsdeutung",
               "Anthropologie und Religionsphilosophie", "Die soziale Funktion der Kirchen in Europa
               und Amerika", "Christliche und Marxistische Anthropologie", "Staat und Geist", oder
               Dinge, die in dem Rahmen von Philosophie, Theologie und Sozialethik speziell
               gewünscht werden.--- Wegen der Termine ist es bei der <pb n="2"/>Schwierigkeit
               direkter Korrespondenz am besten, wenn Sie mit <rs ref="#tillich_person_id__231" type="person">Dr. Emil Blum</rs>, Bern, Gesellschaftsstr. 80 gemeinsam
               entscheiden. Es wäre schön, wenn ich Sie persönlich wiedersehen könnte!</p>
            <p>Mit herzlichem Gruß!</p>
            <salute>Ihr <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">P. Tillich</rs></salute>
         </div>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1291">
                  <persName>Medicus, Fritz</persName>
                  <occupation>Philosoph</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118782819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Fritz Georg Adolf Medicus (23. April 1876 – 12. Januar 1956) war ein deutsch-schweizerischer Philosoph. Er studierte Theologie und Philosophie in Jena, Kiel, Straßburg und Halle, wurde 1898 promoviert und habilitierte sich 1901. Von 1911 bis 1946 lehrte er als Professor an der ETH Zürich. Seine Arbeit galt vor allem der idealistischen Philosophie; zudem gab er die Werke Johann Gottlieb Fichtes heraus und betreute bedeutende Publikationen wie den „Grundriss der philosophischen Wissenschaften“.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__231">
                  <persName>Blum, Emil</persName>
                  <occupation>Schweizer reformierter Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118664050</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Theologie in Zürich und Basel, Kontakt zu den religiösen Sozialisten um Hermann Kutter und Leonhard Ragaz. Nach dem Studium zunächst Pfarrtätigkeit, ab 1919 Pfarrtätigkeit und zentrale Position innerhalb der religiös-sozialistischen Neuwerk-Bewegung. 1922 zog er in die Kommune Habertshof in Hessen und hatte 1924-1931 die Leitung der Siedlung und Heimvolkshochschule inne. Danach studierte er Pädagogik in Frankfurt/Main u.a. bei Paul Tillich, sowie in Bern. 1934 wurde er promoviert und war fortan bis 1960 im Pfarramt tätig. Er war mit Suzanne Kullmann (verm. die Schwester Gustave  Kullmanns) verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
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