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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvom Dezember 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
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            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>Box 165(35)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich mit handschriftlichen Änderungen</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date>Dezember 1935</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1291">Fritz Medicus</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1291">Korrespondenz mit Fritz Medicus</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L11021.xml">Brief von Fritz Medicus an Paul Tillich vom 20. November 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L10255.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvon 1936</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10241.xml">Brief von Paul Tillich an Erich Seebergvom Dezember 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10248.xml">Brief von Paul Tillich an Nelly Gelbvon 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="2000"/></creation></profileDesc>
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         <change who="OS" when="2025-04-08">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener>11.<hi rend="sup">23</hi>
               <del rend="s">Von</del><del rend="s">Paul</del> Tillich an <del rend="s">Fritz</del>
                  Medicus<dateline>99 Clairmont-Avenue, New York City, <del rend="s">??</del><date>1935<note type="ea">eigenhändig
                  umdatiert</note></date></dateline>
               <salute>Lieber Freund!</salute>
            </opener>
            <p>Zuerst habe ich Ihnen zu danken für Ihre Zusendungen, die mir große Freude gemacht
               haben, für den schönen Glückwunsch-Brief zur Geburt des Sohnes und für die Grüße, die
               Sie mir durch Wendriner haben überbringen lassen!</p>
            <p>Von mir ist nicht viel mehr zu sagen, als daß ich weiter als Gastprofessor hier am
               Union Theological Seminary arbeite, ohne eine feste Stellung zu haben, oder in
               Aussicht zu haben. Der Gedanke einer Rückkehr nach Deutschland ist inzwischen in
               weitere Ferne gerückt denn je. Gibt es doch kaum etwas in der Geschichte, wozu ich
               ein stärkeres Nein haben könnte als zu dem, was jetzt in Deutschland geschieht. Haben
               Sie gelesen, daß jetzt auch der Wingolf zur Strecke gebracht ist, was freilich nicht
               ganz unverdient war, da er dem Geist, der ihn nun getötet hat, ungehemmten Einstrom
               gewährt hat. Genauso steht es ja mit den deutschen Universitäten, die in diesen
               zweieinhalb Jahren so heruntergewirtschaftet sind, daß sei nur noch eine Karikatur
               des <pb n="2"/>Vergangenen sind. Sie selbst aber waren vornan in dem Kampf gegen die Demokratie
               und später in Unterwürfigkeit der Gleichschaltung.</p>
            <p> </p>
            <p>Ich hoffe, im Juni nächsten Jahres in die Schweiz zu kommen und sie dann zu sehen.
               Wäre ein Vortrag in Zürich möglich, der wenigstens die Fahrtkosten Genf-Zürich deckt.
               Ich schreibe wegen der ganzen Sache an meinen Freund <rs ref="#tillich_person_id__231" type="person">Dr. Emil Blum</rs>, Bern,
               Gesellschaftsstr.80 und würde Sie bitten, falls etwas zu machen ist, mit ihm über das
               Weitere zu korrespondieren. Es wäre schön, wenn wir uns wiedersehen könnten. </p>
            <p>Herzliche Weihnachts- und Neujahrsgrüße</p>
            <p>Ihr</p>
            <closer>
               <salute><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs>.</salute>
            </closer>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__231">
                  <persName>Blum, Emil</persName>
                  <occupation>Schweizer reformierter Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118664050</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Theologie in Zürich und Basel, Kontakt zu den religiösen Sozialisten um Hermann Kutter und Leonhard Ragaz. Nach dem Studium zunächst Pfarrtätigkeit, ab 1919 Pfarrtätigkeit und zentrale Position innerhalb der religiös-sozialistischen Neuwerk-Bewegung. 1922 zog er in die Kommune Habertshof in Hessen und hatte 1924-1931 die Leitung der Siedlung und Heimvolkshochschule inne. Danach studierte er Pädagogik in Frankfurt/Main u.a. bei Paul Tillich, sowie in Bern. 1934 wurde er promoviert und war fortan bis 1960 im Pfarramt tätig. Er war mit Suzanne Kullmann (verm. die Schwester Gustave  Kullmanns) verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
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