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         <titleStmt>
            <title>Brief von Elisabeth Tillich an Paul und Hannah Tillich vom 7. August 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1762"> Elisabeth Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(8)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
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         </sourceDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Tillich</persName>
               <date when="1935-08-07">07.08.1935</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <persName ref="#tillich_person_id__1923"> Hannah Tillich </persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762_tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Elisabeth Tillich und  Hannah Tillich </ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762_tillich_person_id__1923" target="L10179.xml">Brief von Elisabeth Tillich an Paul und Hannah Tillich vom 26. März 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10467.xml">Brief von Paul Tillich an Lilly Pincusvom 31. Juli 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10221.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 9. August 1935</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1935-08-07"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2025-05-28">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__49" type="place">Tempelhof</rs>, <date when="1935-08-07"> d. <sic>78</sic>.35.</date></dateline>
               <salute>Mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">großer
                     Bruder</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>nun kommt wieder ein Geburtstag heran und wie immer müssen meine Wünsche zu Dir in
               die Ferne wandern über das Meer hinüber. Du weißt ja wieviel Gutes, Liebes und
               Schönes ich Dir zum neuen Lebensjahr wünsche und wenn auch mancher Wunsch des
               vergangenen Geburtstags nicht in Erfüllung ging, so <add place="supralinear">ist</add> doch der eine herrlich erfüllt: "Euer <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Junge</rs> ist da." Und was für ein
               Prachtkerl! <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.</rs> hat sehr viel
               von ihm erzählt und das süße Bildchen, was <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> mir geschickt hat, läßt ihn ganz klar als ein
                  <unclear>Brockenbaby</unclear> erscheinen. Ich möchte ihn so gern einmal im Arm
               haben und nach Herzenslust "knudeln". – Nun <pb n="2"/> wünsche ich Dir neben all der
               großen Freude in Deiner Familie, viel Erfolg in Deiner Arbeit und ein<add place="supralinear">en</add> doppelt so gefüllten Geldbeutel wie im vergangenen
               Jahr. Wer weiß, was in <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs>,
               dem "Lande der unbegrenzten Möglichkeiten" nicht noch alles wirklich wird. –</p>
            <p>Ich habe heute ein stilles Abendstündchen und da will ich Dir und besonders auch <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> vielmals danken, daß ihr
               mich zur Patin Eures Jungen genommen habt. Ich glaube, die beiden Patentanten hier
               unter dem <rs ref="#tillich_place_id__49" type="place">Tempelhofer</rs> Pfarrhausdach
               hängen schon jetzt mit großer Liebe an ihrem Patenjungen, und wenn ich auch jetzt und
               vielleicht in den nächsten kommenden Jahren nicht viel meine Liebe ihm zeigen kann,
               wer weiß, wie das Leben noch wechselt, und vielleicht kommt zwischen uns auch einmal
               so ein feines<pb n="3"/> Verhältnis, wie es zwischen mir und meinem ältesten
               Patenkind <unclear><rs ref="#tillich_person_id__2707" type="person">Ekke</rs>
                  <!-- Zuordnung unsicher --></unclear> ist. Wir werden uns hier über den Rufnamen
               nicht einig, und da Du den Namen Stephan als ersten gesetzt hattest, nannten wir <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">ihn</rs> eben immer Stephan und so
               betet <rs ref="#tillich_person_id__3310" type="person">Waltraud</rs> eben jeden Abend
               für <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Stephan</rs>, und ich glaube,
                  <sic>daß</sic> werde ich ihr kaum mehr austreiben können. Wir sind nun seit 10
               Tagen wieder hier. Es ging mit einem Kopfsprung herein, die Situation nicht
               verändert, genau die gleichen <rs>?lichen</rs> Freundlich- und Feindlichkeiten, dazu
               für <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person"> Erhard</rs> viel Arbeit,
               manchmal täglich 3 Beerdigungen hintereinander. Wir hoffen, daß unsere Erholung recht
               lange anhält, vorläufig ist man von dem Klimawechsel noch etwas müde. Die Zeit in <rs ref="#tillich_place_id__32" type="place">Bayern</rs> war herrlich; wir sind
               diesmal sehr viel gelaufen, auch <rs ref="#tillich_person_id__3311" type="person">
                  Heidi</rs>
               <!-- Zuordnung unsicher --> hat schon größere <pb n="4"/>
               <unclear>K?touren</unclear> mitgemacht. Es ist zu fein, wenn man mit seinen großen
               Kindern so um die Wette wandern und Klettern kann. Einige Bildchen lege ich Dir bei.
               Unsere Seeberger Verwandten, die ja in <rs ref="#tillich_place_id__581" type="place">Brandenburg</rs>
               <!-- vermutlich ist Brannenburg gemeint --> wohnen, haben mit ihren Söhnen uns auch
               viel gezeigt und den Kindern beigebracht. Auch <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person"> Erhard</rs>s Schwager aus <emph><rs ref="#tillich_place_id__776" type="place">Österreich</rs></emph> war mit seinem ältesten Sohn einige Tage
               dort und hat viel Interessantes von seinem schweren Leben dort als Evangelischer
               erzählt. Am vorletzten Tag kam dann noch überraschender Besuch. <rs ref="#tillich_person_id__3208" type="person">Hans-Jürgen</rs> hatte einmal vor
               einigen Jahren einen <rs ref="#tillich_person_id__3346" type="person"> Dr.
                  Augustin</rs> hier auf einer Ausstellung kennen gelernt. Dieser ist Besitzer einer
               großen Druckerei in <rs ref="#tillich_place_id__777" type="place">Hamburg-Glückstadt</rs>, zugleich aber Professor für chinesische Sprache an der
               Pariser Akademie 2 Monate im Jahr, und neben manchen anderen auch Weltreisender.
               Übrigens ein in ganz <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place"> Deutschland</rs>
               bekannter Mann. Dieser hatte <pb n="5"/> vor einigen Jahren an <rs ref="#tillich_person_id__3208" type="person">Hans-Jürgen</rs> im Anschluss an ein
               Gespräch <add place="supralinear">in einer <emph>Ausstellung</emph></add> so viel
               Interesse genommen, daß er ihm regelmäßig schrieb und zu jedem Weihnachten
               beschenkte. Nun hatte er erfahren, daß <rs ref="#tillich_person_id__3208" type="person">Hans-Jürgen</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__741" type="place">Margarethen</rs> war und hatte ihn dort aufgesucht und nachdem wir einen netten
               Tag zusammen verlebt hatten, (er ist ein fabelhaft interessanter Mensch) hat er den
               Jungen noch zu einer Autotour bis <rs ref="#tillich_place_id__327" type="place">Nürnberg</rs> eingeladen und ihm die schönen Südbayrischen Städte gezeigt. Da war
               natürlich die Freude groß und die Schule schmeckt weniger. –</p>
            <p><rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Väterchen</rs> geht es nicht
               besonders, ich glaube aber, daß es bei ihm mehr nervlich als organisch ist. Es war ja
               bei ihm immer nicht leicht zu trennen, und er leidet wohl besonders schwer unter der
               Altersschwäche. – Jetzt ist aber eine glückliche Wendung darin gefunden, daß <rs ref="#tillich_person_id__2355" type="person">Gisela</rs>
               <!-- Zuordnung vgl. Brief L0221 -->, die ja auf dem Kindergärtnerinseminar ist, bei
                  <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Väterchen</rs> wohnt in der
               Woche. Mir ist damit eine große Sorge abgenommen. <pb n="6"/>
               <rs ref="#tillich_person_id__2355" type="person">Gisela</rs> ist ein selten lieber
               und feiner Mensch, der ihm viel sein kann und vor mancher einsamen Stunde bewahren
               kann. – Übrigens ist in der vergangenen Woche Onkel <rs type="person">Arthur
                     <unclear>Silling</unclear></rs> am Herzschlag gestorben, wir haben ihn alle
               sehr gern gehabt. – <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.</rs> muß
               natürlich viel und dauernd erzählen. Jetzt ist aber seit 2 Tagen <rs type="person">Walter</rs>
               <!-- unklar welcher Walter -->mit <rs type="person">Frau</rs> hier, da sehen wir uns
               kaum. Aber alles, was sie erzählt, interessiert brennend, besonders auch über Deine
               Arbeit. Über Eure Geschenke, die Ihr uns mitschicktet, ist große Freude. <rs ref="#tillich_person_id__3310" type="person">Waltraud</rs> fragt alle Bekannten
               nach <unclear>Tiervokabeln</unclear> aus und ich will mir aus dem Kleid zum Winter
               ein <unclear>totchickes</unclear> neues arbeiten lassen, in welchen ich hoffe alle
               Menschen "zu bezaubern". Das tut nämlich auch mal recht wohl. – Jetzt hab ich Euch so
               allerlei "vorgeklönt" und vieles <sic>vieles</sic> nicht erzählt, was mir auf dem
               Herzen liegt. – Vielleicht gibt es im nächsten Jahr doch einmal ein Wiedersehen. –
               1000 gute Wünsche und Gottes Segen zum Geburtstag. </p>
            <closer>
               <salute> Euch vier grüße ich vielmals und dem Geburtstagskind einen dicken Kuß </salute>
               <signed>Eure dankbare <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs>
                  mit ihren vier Kindern</signed>
            </closer>
         </div>
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                  <placeName>Berlin-Tempelhof</placeName>
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                  <placeName>Nürnberg</placeName>
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               </listPlace><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3310">
                  <persName>Seeberger, Waltraud</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3208">
                  <persName>Seeberger, Hans-Jürgen</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2707">
                  <persName>Fritz, Eckehardt</persName>
                  <birth>
                     <date>1914</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1946</date>
                  </death>
                  <note type="bio">
                     <p>Eckehardt Fritz (1914–1946) war der Sohn von Alfred und Johanna Fritz. Er war der Bruder von Gisela Walker, der Patentochter des Theologen Paul Tillich. Sein Spitzname war Ekke. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2041">
                  <persName>Werner, Marie Luise</persName>
                  <occupation>Psychoanalytikerin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Marie Louise Werner (1894–1978) war eine deutsche Psychoanalytikerin und Lehrerin. Nach ihrer Ausbildung unterrichtete sie ab 1918 an Berliner Schulen. In den 1920er Jahren besuchte sie gestaltpsychologische Vorlesungen und begann eine Ausbildung am Berliner Psychoanalytischen Institut mit Lehranalysen bei Karen Horney (1928–1931) und Carl Müller-Braunschweig (1940–1942). 1936 wurde sie Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft. Nach dem Krieg arbeitete sie als Psychotherapeutin und zählte zu den ersten Lehr- und Kontrollanalytiker:innen der 1950 gegründeten Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Sie war die Schwester von Paul Tillichs Ehefrau Hannah. Ihre Schwerpunkte waren Kinderpsychologie und die Beziehung zwischen Psychoanalyse und bildender Kunst.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2355">
                  <persName>Walker, Gisela</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Gisela Walker (Lebensdaten unbekannt) war die Tochter von Alfred und Johanna Fritz und Patentochter des Theologen Paul Tillich. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3311">
                  <persName>Seeberger, Adelheid</persName>
                  <birth>
                     <date>1922</date>
                  </birth>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3346">
                  <persName>Augustin, Heinrich Wilhelm</persName>
                  <occupation>Buchdrucker</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/127794913</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
</TEI>