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         <titleStmt>
            <title>Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 14. Juli 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/193   
                  </idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillch</persName>
               <date when="1935-07-14"><!-- 14.07.1935 --></date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1924">Korrespondenz mit Johannes Tillch</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10183.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom April 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10221.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 9. August 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10209.xml">Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 14. Juni 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11515.xml">Postkarte von Paul Tillich an Hannah Tillich vom 19. Juli 1935</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1935-07-14"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-04-28">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text type="letter">
      <!-- AB HIER GEHT DER EIGENTLICH BRIEF LOS -->
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>, <date when="1935-07-14">d. 14. Juli 35.</date></dateline>
               <salute>Mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul!
                  </rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Nun ich wieder daheim bin, will ich versuchen e. ausführlichen Brief an Dich zu schreiben.
            </p>
            <p> Von <rs ref="#tillich_place_id__735" type="place">Nervi</rs> aus sandte ich Dir 2 Karten mit meinen
               Segenswünschen zur Geburt Deines <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="place">Jungen</rs>. Und nun nochmals meine innigste Mitfreude u.
               meine innigsten Wünsche. Ich danke Dir, liebe <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>, daß Du mir e. Tillichschen Namenhalter geschenkt hast.
               Möge er gut gedeihen u. möge es Euch gelingen, ihn so zu erziehen, daß von der
               großväterliche Erbmasse nur der wertvolle Teil zur Geltung kommt. - Der Name Stephan
               ist in unserer Familie ganz neu. Ich habe von jeher mehr Wert auf d. Sinn als auf d.
               Klang der Vornamen gelegt. στεφανος, renatus, <unclear>(hebräische
                  Buchstaben)</unclear>, das ist sehr sinnvoll u. kennzeichnet auch d. humanistische
               Abstammung. Sei also Eurem Jungen <unclear>(hebräische Buchstaben)</unclear>, daß er
               als ein Renatus den στεφανος της ζοηες <unclear>λιογιου</unclear>
               <unclear reason="illegible">erbringe</unclear> u. Euch ein <unclear>Kranz</unclear>
               werde. - Deinen langen Rundbrief über d. große Reise habe ich mit
                  <unclear>hohem</unclear> Interesse gelesen und <pb n="2"/> mich dabei auch u.a.
               über Deine schöne Ausdrucksweise gefreut. Deine sozialen Gedanken werden dabei viel
               neue Nahrung erhalten haben. Ich meine: Es ist schlimm, wenn primitive Völker nur
               moderne "Zivilisation" und nicht auch <unclear>???unsere</unclear> Kultur erhalten:
               sie bleiben dann doch "minderwertige" Menschen und das sollte nicht sein. Wieviel
               Kulturaufgaben sind in Amerika u. auch sonst auf Erden noch zu lösen! - Den schönen
               Wald der D? hat übrigens Oberförster nur "angelegt", indem er schon <unclear>versandene</unclear> Pflanzen in
               das Erdreich tat? "?" fort? "gebaut" hat ihn ein andrer. -</p>
            <p>Nun zu mir. Am 5. Juli bin ich heimgekehrt mit <rs type="person"> Fr. Krüger</rs>,
               die mir dann hier noch 8 Tage die Wirtschaft geführt hat. In Italien habe ich oft an
               Euch u. <rs ref="#tillich_place_id__220" type="place">Sorrent</rs> gedacht. Der
               Aufenthalt in <rs ref="#tillich_place_id__735" type="place">Nervi</rs> war mir bekömmlich und ich bereue es nicht
               diese Reise gewagt zu haben. Freilich: ein bleibender Erfolg davon ist nicht
               eingetreten u. ist auch nicht zu erwarten. Die Altersschwäche läßt sich eben nicht
               mehr <unclear>heben</unclear>, <pb n="3"/> sie hat sehr zugenommen seit unserem
               letzten Zusammensein im herbst 1933. herz und Nieren sind wenig leistungsfähig. Der
               Weg bis zu unserem Friedhof fällt mir schon beschwerlich. Mehrmals am Tage muß ich
               liegen u. nichts tun oder denken. Dazu kommen dann nervöse Depressionen, die man wohl
               oder übel ertragen muß wie Zahnschmerzen. Länger als höchstens 2 Stunden kann ich e.
               Gespräch oder e. Unterhaltung nicht ertragen. Gottlob ist der Intellekt noch
                  <del>noch</del> in Ordnung, wenn auch das Gedächtnis schwächer u. "Leistung"
                  <unclear>träger</unclear> geworden ist. Ich schreibe dies alles, damit Du ganz im
               Bilde bist u. Dich nicht wunderst, wenn ich sage, daß ich etwas lebensmüde oder doch
               wenigstens vom Erdenleben gesättigt bin - soweit es nicht das Ergehen meiner Kinder
               u. Enkel betrifft. Das darfst Du aber keineswegs nur auf physische u. psychische
               Altersschwäche zurückführen. ? ich protestiere dagegen, daß es sich bei <pb n="4"/>
               mir um Altersstumpfheit handelt; ich beobachte u. beurteile die Umwelt u. die
               Zeitvorgänge mit demselben geistigen Interesse wie früher u. vielleicht noch
               schärfer, aber das lange Leben hat soviel Erfahrung gebracht, daß nichts wesentlich
               Neues hinzukommt. Es ist immer dasselbe Spiel, auch in unserer
                  <emph>übertechnisierten</emph> Zeit, ja auch im Geisteskampf der Ideen
                  <unclear>taucht</unclear> kaum etwas auf, daß nicht irgendwie schon dagewesen
               wäre. In jüngeren Jahren spürt man das nicht so deutlich u. das ist gut so, denn?
               jedes? <unclear>neue</unclear> Geschlecht muß das alte neu erfahren. Für mich ist das
               Erdenleben u. die Menschheitsgeschichte sinnlos u. sind d. Probleme des Seins u.
               Daseins unlösbar ohne d. christliche Glaubenswahrheit, u. ich bin sehr froh, daß ich
               jetzt als Greis das als d. Ergebnis meiner Erfahrungen u. meines geistigen Ringens
               aussprechen kann ohne Resignation u. Verletzung des logischen Gewissens in
                  <emph>Freiheit</emph>. So kann ich denn auch dem Abschied von dieser Erdenwelt, ob
               er kurz oder lang eintritt, ruhig entgegensehen.<pb n="5"/></p>
            <p>Du willst also in diesem Jahr nicht nach <rs ref="#tillich_person_id__736" type="place">Europa</rs>
              kommen u. das ist wohl auch gut so. Jedenfalls wäre
                  <emph>ich</emph> kaum imstande, noch einmal in diesem Jahr eine Reise ins Ausland
               zu machen. <unclear>Schriftlich</unclear> bleiben wir ja innig verbunden u. der
               Briefverkehr ersetzt doch viel. In der <unclear>Linienführung</unclear> der geistigen
               Spannungen, die Dir u. mir besonders nahegehen, werden wir wohl im weiten Maß
               übereinstimmen. Mir scheint die Entwicklung rasch fortzuschreiten; die Gegensätze
               werden immer deutlicher. In Italien ist, soviel ich sehen konnte, die Stimmung
               gleichmäßiger. Wir erfuhren auch viel Freundlichkeit gegen uns als Deutsche.
               Italienische Gespräche machten uns nicht viel Schwierigkeit. Wir hatten genug Übung
               um uns mit gebildeten u. einfachen Leuten unterhalten zu können, und das machte uns
               Freude, –<pb n="6"/>
               <rs type="person">Seebergers</rs> <!-- "#tillich_person_id__1762" und "#tillich_person_id__1763" --> und
               <rs type="person">Fritz</rs>'s <!-- "#tillich_person_id__1762" und ? --> in <rs ref="#tillich_place_id__737" type="place">Brannenburg</rs> trafen
               wir wohl an, <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> ist
               rührend um mich besorgt u. bemüht; u. sie ist immer so frisch u. leistungsfähig.</p>
            <p>Nun weiß ich nicht mehr zu schreiben; hoffentlich kannst alles entziffern.</p>
            <p>Gott sei mit Euch!</p>
            <closer>
               <salute>1000 Grüße!
                  Dir, lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>,
                  Dir, liebe <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>,
                  ", liebe <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs>, u. e. Kuß dazu</salute>
               ", lieber <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Stephan</rs>, " " " "
               den Dir Dein Mütterchen geben wird.
               Euer
               greiser Vater
               und Großvater
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Tillich</rs>.</signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__736">
                  <persName>Gundolf, Friedrich</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
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                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
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                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
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                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
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                     <date>2016-03-26</date>
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                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
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