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            <title>Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 14. Juni 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1647">Eugen Rosenstock–Huessy</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0006-5231-3094">Sebastian Kueffner</name>
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            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
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               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
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                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/180(7)</idno>
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                  <p>Brief, handschriftlich</p>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1647">Eugen Rosenstock–Huessy</persName>
               <date when="1935-06-14">14.06.1935</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1647">Korrespondenz mit Eugen Rosenstock–Huessy</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1647" target="L10203.xml">Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 3. Juni 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1647" target="L10236.xml">Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 4. November 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10204.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Seeberger vom 5. Juni 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10217.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 14. Juli 1935</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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         <change who="SK" when="2025-08-07">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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            <opener><dateline>Daueradesse <rs ref="#tillich_place_id__542" type="place">Aarau</rs> 47 Landhausstr.
               <date when="1935-06-14">14.6.35.</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Mit <rs ref="#tillich_person_id__450" type="person">Demuth</rs> hatte ich einige lange Sitzungen über die Notgemeinschaft.<note type="ea">Bezieht sich auf die Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler von der Fritz Demuth von der Schweiz aus ein Mitbegründer war.</note> <rs ref="#tillich_person_id__3790" type="person">Brandt</rs><!-- sehr wahrscheinlich Leo Brandt, relevant könnte sein: Fritz Demuths Frau was Leonore Demuth(geb. Brandt), womöglich Willy Brandt war vielleicht an der Notgemeinschaft, des weiteren käme in Frage Rolf Brandt(Hussey Nachlass, https://www.erhfund.org/subseries/series-15/) -->, der leider nicht herkommt, schrieb, dass man die N. umtaufen und umgründen solle in eine Vertretung aller deutscher Gelehrte im Auslande für dauernd. Ich könnte mir so etwas wie einen Weltbund für die deutsche Idee der Universität als etwas sinnvolles denken, aber mit der Züricher Stelle hätte das wenig mehr zu tun. So denkt auch <rs ref="#tillich_person_id__450" type="person">Demuth</rs>. Wie denken Sie? Ist jeder allein? Oder sind wir ausserdem auch noch zusammen? Professor der Philosophie in <unclear><rs ref="#tillich_place_id___788" type="place">Stambel</rs></unclear> <note type="foot" place="bottom">Falls doch, Kabel an <rs ref="#tillich_person_id__450" type="person">Demuth</rs></note> und Pfarrer in <rs ref="#tillich_place_id___981" type="place">Graubünden</rs> können Sie jederzeit werden, heisst es hier!<note type="ea"><q>Stambel</q> ist nicht ermittelt, die am nächsten zu lesende schweizer Ortschaft im Gebiet Graubünden wäre Stampa, diese hat aber keine Universität.</note> Ich denke mir aber, beides ist für Sie nicht aktuell. Es gibt<pb n="2"/> immer noch Leute, die Ihre Pension in die <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> bekommen! Aber uns würde mans's natürlich nicht bewilligen. Und dann, diese Teuerung. Ich hüpfe jeden Tag zwei oder drei mal wie ein Floh in die Höhe über irgend einen fantastischen Kreis. Gut, dass der Nierenstein mich ohnehin nach <rs ref="#tillich_place_id___219" type="place">Italien</rs> treibt; in acht Tagen reisen wir ab.</p>
            <closer>
               <salute>Nun lassen Sie aber auch von sich hören.<lb/>Ihr Sie grüssender</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1647" type="person">Eugen Rosenstock Hüssy</rs></signed>
            </closer>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1647">
                  <persName>Rosenstock- Huessy, Eugen</persName>
                  <occupation>Rechtshistoriker und Soziologe</occupation>
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                  <persName>Brandt, ???</persName>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
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                     <date>1886-08-20</date>
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                     <date>1965-10-22</date>
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                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__450">
                  <persName>Demuth, Fritz</persName>
                  <occupation>Ministerialbeamter und Wirtschaftspolitiker</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/116070277</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg/Br., München, Berlin und Jena, 1893 wurde er promoviert. Ab 1902 Arbeit als Syndikus in der Industrie- und Handelskammer Berlin. 1918-1920 arbeitete er im Reichsdienst, u. a. als Leiter der Industrieabteilung des Reichsschatzministeriums. Danach kehrte er zurück zur Handelskammer. Er war Mitglied der DDP und emigrierte 1933 in die Schweiz, wo er die Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland mitbegründete, deren Zentrale seit 1936 in London lag. D. wurde so zu einer Zentralfigur des deutschen politischen Exils in Großbritannien. Ab 1939 knüpfte er Verbindungen zur Labour Party. Später arbeitete er im Bereich politischer Umschulung deutscher Kriegsgefangener.</p>
                  </note>
               </person>
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                  <placeName>Aarau</placeName>
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