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            <title>Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 5. Februar 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1647">Eugen Rosenstock–Huessy</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0006-5231-3094">Sebastian Kueffner</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
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            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/180(7)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, handschriftlich</p>
               </physDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1647">Eugen Rosenstock–Huessy</persName>
               <date when="1935-05-12">12.05.1935</date>
               <placeName ref="#tillich_place_id__983">Auf Deck der Rotterdam zwischen New York und Boulogne</placeName>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1647">Korrespondenz mit Eugen Rosenstock–Huessy</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1647" target="L10165.xml">Brief von Eugen Rosenstock an Paul Tillich vom 7. Februar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1647" target="L10203.xml">Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 3. Juni 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10194.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Seeberger vom 2. Mai 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10202.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vom 12. Mai 1935</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1935-05-12"/></creation></profileDesc>
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         <change who="SK" when="2025-07-02">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/><!-- Lässt sich genauer nachweisen -> 1935.05.09. Abreise von New York nach Boulogne (18.5.) mit Schiff „Rotterdam‟ an hans 16.5. von ->Gottfried Hofmann(2023), EUGEN ROSENSTOCK-HUESSY Versuch einer Chronik seines Lebens 3. korrigierte und ergänzte Fassung, S. 56 (PDF))-->
            <opener><dateline>Ständige Adresse <rs ref="#tillich_place_id__542" type="place">Aarau</rs> <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> Landhausstrasse bei Hüssy<lb/>Auf Deck der Rotterdam <date when="1935-05-12">Sonntag 12.5.</date>
            </dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich</rs>,</salute>
            </opener>
            
            <p>Ich wollte noch etwas meinen Akten auf der Durchreise durch <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> hinzufügen; indes ich wüsste zu Gut, dass Sie wie Sie gesagt hatten, gerade an jenem Tage besetzt waren. Es half aber alles nichts: die Ohren läuteten mir von Tillichs: <rs ref="#tillich_person_id__1419" type="person">Hildedore Kantorowicz</rs>.<note type="ea"><q>Hildedore</q> bezieht sich auf Hildegard Dorothea Oldenburg die Tochter von <rs ref="#tillich_person_id__1419" type="person">Dorothea</rs> (geb. Rosenstock) und <rs ref="#tillich_person_id__1022" type="person">Hermann Ulrich Kantorowicz</rs>.</note> <unclear><rs ref="#tillich_person_id__3767" type="person">Dean Suerry</rs></unclear><!--Bean Swrry?--> und <unclear><rs ref="#tillich_person_id__3766" type="person">C.S. Danderiner</rs></unclear><!--C.S. Wanterines, Dandriver?-->, ungefähr die 3 einzigen Personen, die ich in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> sprach, sprachen auch an Ihnen und Ihrer <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Frau</rs>. Wenn dieser Brief übers Meer zurückgereist sein wird, wird hoffentlich bei Ihnen alles wünschbar und heilsam verlaufen sein. Spendieren Sie eine Postkarte.</p>
            
            <p>Die Zusätze zu meinen Daten betreffen nur Juli Persönlichkeiten in der <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs>, durch die vielleicht Ihr <rs ref="#tillich_person_id__" type="person">Freund</rs> seine Angriffsbasis <unclear>verweitern</unclear><!--vorbereiten?--> kann: Das eine ist der Missionsdirektur <rs ref="#tillich_person_id__3866" type="person">Hartenstein</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__31" type="place">Basel</rs>, das andere der bekannten Augustinus–Weise <rs ref="#tillich_person_id__3410" type="person">Eugen Zeller</rs>, Direktur von <rs ref="#tillich_place_id__817" type="place">Beuggen</rs>, dem schweizer Waisenhaus<pb n="2"/> auf Badischem Boden. <rs ref="#tillich_person_id__3866" type="person">Hartenstein</rs> ist noch – für Schweizer Begriffe – sehr jung, <rs ref="#tillich_person_id__3410" type="person">Eugen Zeller</rs> ist schon ein Patriarcher <q>und seine Stimme gilt was in der Gemeinde.</q> Er ist natürlich kein Professor, aber ein Theologe von Graden ist er trotzdem.</p>
            
            <p>Ich habe das– beinahe hätte ich geschrieben: <hi rend="u">Schweizer</hi> Schiff– <q><rs ref="#tillich_place_id__521" type="place">Rotterdam</rs></q> gewählt, weil es mir trotz Rückreisebillets nicht passte, auf der <q><rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs></q> in irgend eine falsche Rolle gedrängt zu werden. Diese tugendhaften Bedenken haben natürlich die Folge, dass man mit der geringen Geizlosigkeit holländischer Tugend vorlieb nehmen muss. In <rs ref="#tillich_place_id__818" type="place">Holland</rs> herrschen ja Tugend Sauberkeit und Hässlichkeit<supplied>,</supplied> diese drei und zwischen Ihnen als dem Dialektiker und mir als dem Trinitarier kann nur die Frage sein, ob wir diese drei als unabhängig an einander oder wechselseitig bedingt der Seiten der selben Substanz anzusehen haben.<pb n="3"/></p>
            
            <p>Meine Reise in die <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs>, das Herüberholen meiner <rs ref="#tillich_person_id__3429" type="person">Frau</rs>, und schliesslich mein Werben um den Schweizer <unclear>Doktorhut</unclear><!--Doktorstreit--> – sie kommen mir doch auch jetzt, wo ich mich <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> nähere,– nur als endgültiges aufpacken aller Habseligkeiten vor. Neben der mir deutschen Vergangenheit, die ich <date when="1933">1933</date> mitnehmen konnte, haben wir oder speziell ich eben noch eine schweizerisch–europäische Vergangenheit und auch diese bedarf einer letzten Abklärung und Dokumentierung. Es ist weniger eine Rückkehr als die Durchschreitung jenes bekannten Spieles wie ein Wolf, ein Kohlkopf und ein Schaf übers Wasser geschafft werden können. Das geht nicht mit einer Überfahrt. Erst fuhr ich, dann <rs ref="#tillich_person_id__3329" type="person">Frau</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__3325" type="person">Sohn</rs>, und nun müssen noch mal Mann und Frau folgen. Ich schreibe Ihnen diese Erfahrung zwecks Traumdeuterei Ihrer eigenen Wünsche. Wenn Sie versprechen, vom <pb n="4"/> Pfluge nicht zurückzublicken sondern nur nach der <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> müssen um endgültig nach <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs> fahren zu können, so tun Sie das in Gottesnamen. Denn vielleicht sind Sie das erste Mal noch nicht genz hinübergelangt. Aber fahren Sie nicht aus irgend welchen Gründen der Nächstenliebe oder Politik.</p>
            
            <p>Im übrigen sind Ratschläge ja dazu da, nicht befolgt zu werden. Kennen Sie <rs ref="#tillich_person_id__3867" type="person">Ernst Michels</rs> <q><rs ref="#tillich__SAEI7JF3" type="work">Von der kirchlichen Sendung der Laien</rs></q><!--In dem Buch ließ sich keine explizite referenz zu Paul Tillich oder für mich implzit eine seiner Vorlesungen finden.-->? Er hat darin seinen guten Exkurs über das Thema Ihrer Cambridger Vorlesung, über die kirchliche Lehre von der <unclear>Ungefänglichkeit</unclear><!--Angefänglichkeit--> zum Guten. Er ist sehr klar und enthält allen Segen <rs ref="#tillich_person_id__1647" type="person">Barths</rs> was man sich nur wünschen kann. Da Sie Glaube ich das gemein katholische Element ja auch unbefangen bejahen, so empfehle ich Ihnen diese Laiengeste und prägnanteste Darstellung. Ich kann Ihnen das Buch schicken. ———</p>
            
            <closer>
               <salute>Mit guten Wünschen Ihr</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1647" type="person">Eugen Rosenstock</rs></signed>
            </closer>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1419">
                  <persName>Oldenburg, Hildegard Dorothea</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Tochter von Dorothea und Hermann Ulrich Kantorowicz.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3767">
                  <persName>Dean Swrry</persName>
               </person>
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                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
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                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
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                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
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                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3866">
                  <persName>Hartenstein, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118546163</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3429">
                  <persName>Rosenstock–Huessy, Margrit</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/116625228</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1647">
                  <persName>Rosenstock- Huessy, Eugen</persName>
                  <occupation>Rechtshistoriker und Soziologe</occupation>
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               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3329">
                  <persName>Rosenstock, Paula</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3325">
                  <persName>Rosenstock Huessy, Hans</persName>
                  <occupation>Psychiater</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/139267115</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1022">
                  <persName>Kantorowicz, Hermann Ulrich</persName>
                  <occupation>Rechtswissenschaftler</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Genf, Heidelberg und München. In Heidelberg wurde er 1904 zum Dr. iur. promoviert. 1904-1907 rechtshistorische Aufbaustudien in Italien. 1907 Habilitation in Freiburg/Breisgau, wo er dann bis 1929 auch an der Universität arbeitete (mit Ausnahme der Kriegsjahre, die er als Soldat erlebte). In den Jahren nach dem Krieg arbeitete er zudem in einer parlamentarischen Kommission des Reichstags, die die Kriegsursachen untersuchen sollte. 1929-1933 Professur in Kiel, 1933 wurde er entlassen und emigrierte zunächst in die USA, wo er bereits 1927 als Gastprofessor an der Columbia University gelehrt hatte und nun eine Anstellung an der New School for Social Research in New York erhielt. 1935 ging er nach England und lehrte bis 1940 unter anderem an der London School of Economics sowie in Cambridge und Oxford. K. war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Dorothea Rosenstock (1884-1920) stammte u.a. seine Tochter Hilde-Dore (Hildegard Dorothea, verh. Oldenburg, 1914-2007), in zweiter Ehe war er mit Hildegard Anna Maria Kalin (1892-1974) verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3410">
                  <persName>Zeller, Eugen</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1032335246</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3766">
                  <persName>Danderiner, C.S.</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3867">
                  <persName>Michel, Ernst</persName>
                  <occupation>Soziologe, Philosoph und Publizist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118733699</idno>
               </person>
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                  <placeName>Holland</placeName>
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            <title level="m">Von der kirchlichen Sendung der Laien</title>
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              <publisher>Schneider Verlag</publisher>
              <date>1934</date>
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