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   <!-- ID DES BRIEFES GIBT ES DERZEUT NOCH NICHT-->
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom April 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/193</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillch</persName>
               <date when="1935-04">04.1935</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1924">Korrespondenz mit Johannes Tillch</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10045.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 23. Mai 1934</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10217.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 14. Juli 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10182.xml">Postkarte von Paul Tillich an Hannah Tillich vom 29. März 1935 [PS]</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10185.xml">Postkarte von Paul Tillich an Hannah Tillichvon April 1935</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1935-04-01"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-04-24">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text type="letter">
      <!-- AB HIER GEHT DER EIGENTLICH BRIEF LOS -->
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>, <date when="1935-04">d. 4.35</date></dateline>
               <salute>Mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Vielen Dank für Deine Karte <note type="ea">nicht überliefert</note> v. 22.03 aus <rs ref="#tillich_place_id__705" type="place">New-Orleans</rs>. Ich freue
               mich, daß Du diese interessante Reise machen konntest. Vermutlich bist Du jetzt
               wieder in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> oder doch bald.
               Darum sende ich Dir den anliegenden Brief von <rs type="person">Schulz</rs>. Ich habe
               ihm geschrieben, daß ich diesen Brief zunächst Dir zusenden würde, daß ich aber
               jedenfalls auf Fortlassung Deines Namens in d. 2. Auflage rechnete (damit haben wir
               doch etwas Wesentliches erreicht). Ich kann Dir nicht raten, daß Du auf
               "Berichtigung" in der 1. Aufl. dringst unter den Bedingungen, die <rs type="person">Schulz</rs> dafür macht, u. die ein unnötiges u. schädliche Aufbauschen der Sache
               veranlassen würden. Habeat sibi!</p>
            <p>Ich plane, Mitte Mai nach <unclear>Nervi</unclear> zu gehen; <rs ref="#tillich_person_id__3251" type="person">Frau
                  Krüger</rs> würde mich begleiten. Ich hoffe davon - mit ärtzlicher Zustimmung -
               Kräftigung von Herz u. Nieren u. namentlich Erfrischung für das Gemüt. Doch hängt die
               Ausführung der Reise noch sehr ab von meinem Kräftezustand und der äußeren Lage der
               Dinge in Kirche u. Weltpolitik.</p>
            <p>Dein Eintreffen in Europa wird <pb n="2"/> sich vermutlich bis Anfang Juli verzögern.
               Wenn ich solange in Italien oder Schweitz nicht bleiben kann, würde ich -
               vorausgesetzt, daß Du nicht nach Deutschland kommst - noch einmal reisen (mit <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> ), um mit Dir zusammen
               zu sein. Alles dies sub conditione Jacobaea.</p>
            <p><rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> kommt nun in die letzten
               Monate ihres Zustandes, die gewöhnlich leichter sind. Gott behüte sie und schenke
               Euch die Erfüllung Euer Hoffnung. M.<unclear>L.</unclear> wird viel von uns erzählen
               können. - <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> erweist
               sich bei aller Arbeit, Unruhe u. Erregung als sehr tüchtige, intelligente u.
                  charakter<unclear>hafte</unclear> Frau. Wir sehen uns oft, u. sie sorgt für mich
               sehr liebevoll. - am 7.4. war ich in <rs ref="#tillich_place_id__356" type="place">Potsdam</rs> zur Konfirmation von <unclear>Marg.</unclear> Tillichs ältester
               Tochter. Am 12.4. nahm ich an dem Begräbnis von Frau v. <unclear>Schdom</unclear>
               teil; ihr Tod ging mir sehr nahe.</p>
            <p>Nun Gottbefohlen. Antworte mir bald wegen der Anlage, damit ich an <rs type="person">Schulz</rs> noch vor meiner eventuellen Reise schreiben kann.</p>
            <closer>
               <salute>Viel innige Grüße an Euch <unclear>Drei</unclear><add place="unten links">gesegnete Ostern!</add></salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Dein tr. Vater.</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3251">
                  <persName>Krüger, Frau</persName>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__356">
                  <placeName>Potsdam</placeName>
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                  <placeName>New Orleans, Louisiana</placeName>
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                     <geo>29.95465 -90.07507</geo>
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                  <placeName>Berlin</placeName>
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                  <placeName>New York City</placeName>
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                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q60</idno>
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