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         <titleStmt>
            <title>Brief von Elisabeth Tillich an Paul und Hannah Tillich vom 26. März 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1762"> Elisabeth Tillich</author>
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                  <resp>Editor</resp>
                  <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
               </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(8)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Tillich</persName>
               <date when="1935-03-26">26.03.1935</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName> <persName ref="#tillich_person_id__1923"> Hannah Tillich </persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762_tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Elisabeth Tillich und  Hannah Tillich </ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762_tillich_person_id__1923" target="L10220.xml">Brief von Elisabeth Tillich an Paul und Hannah Tillich vom 7. August 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10178.xml">Telegramm von Paul Tillich an Erdmuthe Tillich vom 26. März 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10180.xml">Brief von Fedor Stepun an Paul Tillich und Hannah Tillich vom 27. März 1935</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1935-03-26"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-05-06">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text type="letter">
      <!-- AB HIER GEHT DER EIGENTLICH BRIEF LOS -->
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__49" type="place">Tempelhof</rs>, d. <date when="1935-03-26">26 III. 35.</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>,
                  Liebe <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>,
               </salute>
            </opener>
            <p>nun wirst Du ja von Deiner Reise um die "halbe Welt" zurücksein und ich will Dir
               gleich nach <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> meinen Gruß
               senden und 1000x für Deinen lieben langen Brief aus <rs type="place">Chicago</rs>
               danken. Es ist doch ein sehr beruhigender Gedanke, wenn Du wieder bei <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> bist ich habe immer mit
               etwas Angst an ihre Strohwitwenschaft gerade jetzt gedacht. und dann ist man jetzt
               schon so an eine weite Trennungsentfernung gewöhnt, daß <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> beinah "nah" vorkommt. Die
               Aufträge Deines Briefes habe ich erfüllt, die Kiste <pb n="2"/> ist abgegangen,
               Pf <rs ref="#tillich_person_id__2883" type="person">Aé</rs> hat das Geld, bei meinem Bekannten im Ministerium war
               ich jetzt nicht 1) weil <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Väterchen</rs> einmal hingehen will 2) weil ich genau weiß, daß er mir das letzte
               Mal, als ich da war, den Gesetztesparagraphen vorlas, nachdem Deine Pension <hi>nur
                  ruht</hi>, und sie sobald Du nach Deutschland kommst, wieder läuft. Ich schicke
               Dir ja auch das Schreiben aus <rs ref="#tillich_place_id__143" type="place">Frankfurt</rs> mit. Aber ich gehe gern und jederzeit zu ihm und laß es Dir noch
               einmal bestätigen, wenn Du es willst. – Neulich habe ich einmal lange mit Lilli
                  <unclear>P</unclear>. über Deine Reise gesprochen. Natürlich wäre es weitaus am
               Schönsten Du kämest nach hier, dann hast Du von allen auch den Kindern wirklich
               etwas, <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Väterchen</rs> wird Dir ja
               noch seine Gedanken daüber schreiben. Ich freue mich so, daß Du zum "<unclear>??änischen</unclear>" kommst, da
               siehst Du ja auch viel von hier. Jedenfalls habe ich ganz fest vor, zu Dir zu <pb n="3"/> kommen, wo Du auch seist. Im Juli wollen wir wieder mit den Kindern nach
               <rs ref="#tillich_place_id__742" type="place">Oberbayern</rs> in unser liebes <rs ref="#tillich_place_id__741" type="place"> St. Margarethen</rs> b.
               <rs ref="#tillich_place_id__737" type="place">Brannenburg</rs>, die <unclear>???</unclear> wollen auch mitkommen. Im August stünde ich dann 8-10
               Tage für Dich da und ich weiß garnicht, wie ich mich darauf freue, ich <hi>kann</hi>
               es Dir <hi>garnicht</hi> sagen, jedenfalls ebenso wie <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.</rs> auf 
               <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>, wovon wir natürlich
               natürlich immer erzählen, wenn wir zusammen sind. Nur hat <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.</rs> noch das Plus von <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs> und <unclear>Laly</unclear>.</p>
            <p>Nun laß Dir auch von uns erzählen. Wir hatten natürlich wieder etwas <unclear>besorgliche</unclear> Tage durch 
             <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs>s Zustand, den er ja mit vielen Geschäftsfreunden teilt.
               Durch Berichte über die allgemeine Wirtschaftslage wirst
             Du ja ganz im Bilde sein. An einem Sonnabend Abend <pb n="4"/> wurde <del><unclear>ihr</unclear></del> <add place="supralinear">er</add> wegen seines
               <unclear>???</unclear> Zustandes von 2 
            Fachleuten aus <unclear>haus</unclear> <unclear>???</unclear>, ein <unclear>Herausgehen</unclear> hielten die beiden Doktoren für unbedingt schädlich 
            für seinen Zustand. Wir hatten am Abend des
            folgenden Tages Gäste und so verging ihm die Zeit ganz gut. Der Anfall dauerte 2 Nächte und einen halben Tag und wir haben
            uns unendlich gefreut, daß er am letzten Sonntag mit ganzer Freude seine 150 Kinder konfimieren konnte, so froh war ich selten,
            als ich <del rend="s">mit</del> ihn mit <add place="superlinear">den Kindern</add>einziehen sah, bis zum letzten Augenblick
            wußte man es ja nicht sicher. Der Anfall war in diesem Jahr viel leichter als im vorigen Jahr zu Anfang unserer Reise, und wir
            andern hatten ja garnicht darunter zu leiden. Aber ich muß schon sagen, ein Sturm ist es ja immer und man kommt sich nach einigen Tagen
            so vor, als sei eine Sturzwelle über <pb n="5"/> einen hinweg gegangen - und man schüttelt sich -, steht wieder auf und wartet auf die nächste!
            Aber einmal müssen die Anfälle ja auch aufhören. Jedenfalls kann und wird an dem Grund nichts geändert, von 
            <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs> aus, das ist für ihn unmöglich.
            </p>
            <p>Augenblicklich ist <rs><unclear>Adi Hassen</unclear></rs> bei uns als Gast, er hat eine kleine
               Volontärstelle in <rs ref="#tillich_place_id__737" type="place">Brannenburg</rs>, was ja ganz gut für ihn ist. In der nächsten Woche kommt ja 
               <rs ref="#tillich_person_id__2355" type="person">Gisela <!-- unklar ob Zuordnung korrekt --> </rs> nach Haus. <rs type="person"><unclear>Kricehlez</unclear></rs>
            ist seit einiger Zeit wieder als <unclear>?iger</unclear> Pfarrer im Amt, aber unser Gemeindekirchenrat läßt ihn nicht in die Kirche zum predigen,
            so segnet er seine Konfirmanden am Sonntag im <unclear>Dom</unclear> ein und die ganze Bekenntnisgemeinde fährt in großen Autos dazu hin, die Autos
            fahren hier vor den Pfarrhäusern ab.<pb n="6"/></p>
            <p>Die Kinder sind alle drei ferienreif, das Winterhalbjahr ist doch immer anstrengend. Übrigens geht es <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.</rs>s Wirt jetzt wieder gesundheitlich viel besser.
               – Schreibt doch <hi rendition="s">recht bald</hi> wieder, das heißt  <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> hat
               wohl jetzt keine<del>n</del> große Lust dazu. Am 4. April wird <rs type="person"><unclear>Ilse</unclear> Margot</rs> <!-- vielleicht tillich_person_id__2804 -->von 
              <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs> hier ganz still getraut. Gratuliert ihr doch einmal. Geld zum <unclear>??</unclear> <del>der</del> 
            <add place="supralinear"><unclear>Eurer</unclear></add> Möbel hat sie ja garnicht, ich habe ihr von mir 2 Küchenregale gegeben, die ich noch hatte. Der Mann macht einen
            sehr netten Eindruck.</p>
            <p>Nun für heute gute Nacht, ich habe als Folge der "Sturzwelle" ein unendliches Schlafbedürfnis. Entschuldigt die etwas <unclear>klagende</unclear> 
               Schrift, aber der Brief sollte heute fertig
               werden. Habt ihr nicht mal ein Bild von eurer Wohnung, ich mache mir so gern eine Vorstellung davon? Und erzählt viel von <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs>
               und denkt viel an uns.<add place="margin">Alle grüßen sehr!</add></p>
            <closer>
               <salute>1000 Grüße und Kuß
               Eure</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2883">
                  <persName>Aé, Karl</persName>
                  <occupation>Pfarrer, Publizist und Superintendent</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/120276585</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2355">
                  <persName>Walker, Gisela</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Gisela Walker (Lebensdaten unbekannt) war die Tochter von Alfred und Johanna Fritz und Patentochter des Theologen Paul Tillich. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
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                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
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                  <persName>Werner, Marie Luise</persName>
                  <occupation>Psychoanalytikerin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Marie Louise Werner (1894–1978) war eine deutsche Psychoanalytikerin und Lehrerin. Nach ihrer Ausbildung unterrichtete sie ab 1918 an Berliner Schulen. In den 1920er Jahren besuchte sie gestaltpsychologische Vorlesungen und begann eine Ausbildung am Berliner Psychoanalytischen Institut mit Lehranalysen bei Karen Horney (1928–1931) und Carl Müller-Braunschweig (1940–1942). 1936 wurde sie Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft. Nach dem Krieg arbeitete sie als Psychotherapeutin und zählte zu den ersten Lehr- und Kontrollanalytiker:innen der 1950 gegründeten Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Sie war die Schwester von Paul Tillichs Ehefrau Hannah. Ihre Schwerpunkte waren Kinderpsychologie und die Beziehung zwischen Psychoanalyse und bildender Kunst.</p>
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                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
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               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
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                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
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                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
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                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
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                  <placeName>Frankfurt am Main</placeName>
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