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         <titleStmt>
            <title>Brief von Marie Feislein an Paul Tillich vom 12. März 1935</title>
            <author ref="#">Marie Feislein</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 140(32)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich mit handschriflichen Einfügungen</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#">Marie Feislein</persName>
               <date when="1935-03-12">12.03.1935</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__">Korrespondenz mit Marie Feislein</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__" target="L10169.xml">Brief von Karl Ludwig Schmidt an Paul Tillich vom 25. Februar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__" target="L10180.xml">Brief von Fedor Stepun an Paul Tillich und Hannah Tillich vom 27. März 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10170.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 5. März 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10129.xml">Undatierter Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich vom 13. März 1935</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1935-03-12"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2026-07-23">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline>den <date when="1935-03-12">12. März 35</date></dateline>
               <salute>Liebe <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">
                  Tillichs</rs></rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Vielleicht ist es schon so, dass Sie sich erst nach Entzifferung der Unterschrift,
               die an sich schwer leserlich ist, an den Kopf fassen müssen, um sich erst einmal richtig
               zu orientieren, <hi rend="underline">wer</hi> Ihnen da herzliche Grüsse aus der 
               Schweizer Frühjahrssonne schickt.</p>
            <p>Aber glauben Sie mir, der Schein trügt auch hier, ich habe oft, sehr oft sogar an Sie
            gedacht und wo es nur immer anging nach Ihrem Befinden <add place="left"><hi rend="hand">und</hi></add>
            Ihrem Leben erkundigt.– So weiss ich auch, liebe <rs ref="#" type="person">Frau Tillich</rs>,
            dass Sie im Frühjahr ein Baby erwarten werden und hier mit diesem getippten Beweis meines
            Nicht-Vergessen-Habens, versichere ich Sie, dass ich in den kommenden Monaten viel an
            Sie denken werden und Ihnen und <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>
            und dem <rs ref="#" type="person">Töchterlein</rs> in Freundschaft alles Gute wünsche.
            Fein wär's auch einmal ein Wort von Ihnen zu hören. Ich weiss, Sie haben viele
            Briefverpflichtungen, und ich will auch nicht zu anmassend sein, aber vielleicht schicken
            Sie mir mal einen Ihrer oft erwähnten Sammelbriefe.</p>
            <p>Wir – <rs ref="#" type="person">Mann</rs> und ich  – wir versuchen unsre Zweitklassigkeit
            nach Kräften zu ignorieren, sonst hätt man die vergangnen 2 Jahre nicht durchstehen können..
            Bei diesem schönen Wort, von dem ich annehme, dass es dem Skijargon entstammt, konzentrier
            ich mich schon wieder auf das sehr genossene Hiersein, obwohl <del rend="s">diesmal</del>
            mein Skireise dieses Jahr ein andres Ende genommen hat als vorgesehen: ich fahre übermorgen
            mit einem dickeingegipsten Beinbruch nach Hause. – Aber wenn das ein Beinbruch war, dann 
            fahr ich nächstes Jahr wieder die wildesten Rennen mit..</p>
            <p>Doch bis dahin muss noch viel Zeit vergehen, und man kann nicht wissen, was uns die
            nächsten 9 Monate an Ueberraschungen alles bieten werden.</p>
            <closer>
               <salute>Leben Sie wohl und seinen Sie herzlichst gegrüsst von <lb/>Ihrer</salute>
               <signed><rs ref="#" type="person">Marta? Feislein</rs></signed> die, sich erinnernd,
               noch gern und traurig an die gemeinsam verbrachten angeregten Stunden in <rs ref="#" type="place">Frankfurt</rs> denkt </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
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