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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 5. März 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 721/3(6)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, handschriftlich</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1935-03-05">05.03.1935</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1923">Hannah Tillich</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Hannah Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10263.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vom 24.Februar 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10129.xml">Undatierter Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich vom 13. März 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10169.xml">Brief von Karl Ludwig Schmidt an Paul Tillich vom 25. Februar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10172.xml">Brief von Marie Feislein an Paul Tillich vom 12. März 1935</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1935-03-05"/></creation></profileDesc>
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         <change who="OS" when="2025-05-31">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener>
               <dateline>99 Claremont-Avenue, <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York City</rs>, <date when="1935-03-05">5. März 1935</date></dateline>
               <salute>Liebstes <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannahchen</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Nur ein Brief von Dir in der ganzen Zeit, ein sehr lieber, aber nur einer. Und dies
               ist schon mein dritter trotz der Ungeheuerlichkeit dieser Tage: Von Montag bis
               Samstag 7 Vorträge und E<unclear reason="illegible">¿¿</unclear>diskussionen. Und
               dazwischen Vorbereitung der Vorträge in jeder Minute, immer bis zur letzten Minute.
               Spät ins Bett, früh auf. Es war mit voriger Woche die grösste Strapatze des ganzen
               Winters. Am Freitag Menschen von sehr früh bis sehr spät; darunter <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- Wer?-->Bargese</rs> mit <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!--Mannsfeld? geschrieben steht nur Mann-->Elisabeth Mann</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID-->Moholi Nagis</rs> Jetzt sitze
               ich im Zug nach <rs ref="#tillich_place_id__1" type="place"><!-- ID -->Am Arbor</rs>,
               fahre durch unendliche Schneefelder und denke an Euch. So weit ich die Fahrpläne
               übersehe und den Aufenthalt bei <rs ref="#tillich_person_id__2040" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__2039" type="person"><!-- Hannahs Eltern?-->Werners</rs></rs> abschätze, werde ich irgendwann am
               Dienstag zurückkommen. Ich brauche nach diesen Tagen der völligen geistigen
               Anspannung einen kleinen Zwischenraum, ehe ich überhauüt wieder an was <pb n="2"/>Theologisches denken kann. Am Freitag klappte ich um 5 und um 9 richtig zusammen.
               Der Erfolg war so gut wie ich nur erwarten konnte, sowohl die 4 Mittagsvorträge in
                  <rs ref="#tillich_place_id__1" type="place">Meadville-Immong<!-- Meadville, Pennsylvania, ID fehlt noch; das Zweite nicht gefunden--></rs>
               als auch die beiden <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> vorträge über das
               Dämonische. Jedesmal viele und verständnisvolle Diskussionen. _ Mit <rs ref="#tillich_person_id__1464" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1463" type="person"><!-- Marion und Wilhelm?-->Paucks</rs></rs> war es sehr nett. Am
               Donnerstag Abend sind wir nach dem Vortrag bummeln gegangen. <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- Wer?-->Olga</rs> durchaus
               menschlich. Ich war sehr nett zu ihr und wir haben uns gut vertragen. _ Mit <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- Wer?-->Bargese</rs> sehr
               interessant, er denkt genau so pessimistisch über die Welt wie ich. Die kleine <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!--Elisabeth-->Mann</rs> ist reizend;
               und er scheint ihr noch ganz gewachsen zu sein. _ <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- Wer?-->Moholi</rs> hat in einer alten Bäckerei eine "school of
               design" aufgemacht, die anscheinend sehr gut geht. _ Die Hälfte war nur einmal
               schlimm, so dass ich es in <rs ref="#tillich_person_id__1464" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1463" type="person"><!-- Marion und Wilhelm?-->Paucks</rs></rs> ungeheiztem Auto kaum aushalten konnte. Doch war ich
               jeden Tag froh über die Pelzkappe. Nun fange ich an, sich nach Euch zu sehnen</p>
            <closer>
               <salute>Kuss Euch allen!</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>!</signed>
            </closer>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__2040">
                  <persName>Werner, Jean Otto Nikolaus</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Jean Otto Nikolaus Werner (1865–1943) war der Vater von Hannah Tillich, der Ehefrau des Theologen Paul Tillich. Nach seiner Ordination 1859 wirkte er zunächst als Pfarrer in Wippersheim, später als Schulinspektor und Kreisschulrat. Seine in New York geborene Frau Louise und er hatten drei Söhne, darunter August Adalbert Roland, der im Zweiten Weltkrieg als Hauptmann bei der Luftwaffe diente und später verhungerte.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1463">
                  <persName>Pauck, Marion</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1">
                  <persName>Abaelard, Peter</persName>
                  <birth>
                     <date>1079</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Le Pallet</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1142-04-21</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Saint-Marcel (Chalon-sur-Saône)</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11850004X</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2039">
                  <persName>Werner, Louise</persName>
                  <birth>
                     <date>18??-08-21</date>
                  </birth>
                  <note type="bio">
                     <p>Louise Werner (Lebensdaten unbekannt) war die Mutter von Hannah Tillich. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1464">
                  <persName>Pauck, Wilhelm</persName>
               </person>
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                  <placeName> Nouvron-Vingré</placeName>
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                  <placeName>New York City</placeName>
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