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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 20. Februar 1935</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(9)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1935-02-20">20.02.1935</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762">Korrespondenz mit Elisabeth Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10089.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom Weihnachten 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10194.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Seeberger vom 2. Mai 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10166.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 16. Februar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10263.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vom 24.Februar 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1935-02-20"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-05-27">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
      <!-- AB HIER GEHT DER EIGENTLICH BRIEF LOS -->
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1935-02-20">20. Febr. 1935</date></dateline>
               <salute>Mein liebes kleines <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Schwesterchen </rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Du hast einen so guten und lieben Brief an mich geschrieben, dass ich gleich
               antworten muss. Also ich sitze seit 2. Jan. hier in <rs ref="#tillich_place_id__105" type="place">Chicago</rs> in einer Junggesellen-Wohnung, während <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> mit Leib und Seele an
               ihrem Kommenden arbeitet. Es hat einige Vorzüge, mal allein in einer fremden Stadt zu
               leben; man hat Ruhe zu sich selbst zu kommen; was in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> fast unmöglich ist. Auch kann diese und jene Arbeit
               gedeihen, die in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs>, das
               sich zu einer Kombination von <rs ref="#tillich_place_id__143" type="place">Frankfurt</rs>, <rs ref="#tillich_place_id__126" type="place">Dresden</rs> und
                  <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs> entwickelt hat, ebenfalls
               unmöglich ist. Über die Stadt <rs ref="#tillich_place_id__105" type="place">Chicago</rs> habe ich in dem Brief <note type="ea">nicht überliefert</note> an <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Vaterchen</rs> einiges geschrieben;
               in einem späteren <rs ref="#L10188" type="letter">Rundbrief</rs> soll mehr folgen.
               Voriges Weekend war ich in <rs ref="#tillich_place_id__754" type="place">Detroit</rs>, der Welt-Auto-Centrale, und habe die Ford-Werke besichtigt. Am 14.
                  <del>Januar</del> März will ich<del><unclear>z</unclear></del> mit einem Seminar
               in Autos nach <rs ref="#tillich_place_id__705" type="place">New Orleans</rs> am <rs ref="#tillich_place_id__763" type="place"> Golf von Mexico</rs> fahren und dann
               allein über <rs ref="#tillich_place_id__764" type="place">Florida</rs> und die
               Atlantische Küste zurück. Ich freue mich sehr darauf. Es <pb n="2"/> ist eine Fahrt
               wie etwa <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__685" type="place">Spanien</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__765" type="place">Nordafrika</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__723" type="palce">Ägypten</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__751" type="place">Konstantinopel</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__766" type="place">Moskau</rs>... das Fahrgeld für das
               Ganze sind keine 40 Dollar! Hier habe ich schrecklich viel zu tun; ausser den 4
               Stunden Kolleg dauernd Vorträge und Diskussionen. Jedenfalls bin ich hier ganz anders
               in <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs> als in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> und das ist gut...... denn
               was bleibt mir anders übrig, als hier eine Existenz zu gründen... und mein <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Schwesterchen</rs> möglichst alle
               zwei Jahre einmal in <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> zu
               treffen... Ich freue mich über alles, was Du über Euch und die Kinder schreibst,
               ausser dass es <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs> nicht gut
               geht. Kann er nicht im April auf einen Monat nach <rs ref="#tillich_place_id__219" type="place">Italien</rs>? Vielleicht kann <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Vaterchen</rs> etwas helfen! Schließlich ist seine Gesundheit die
               Grundlage Euer aller Existenz!–– Von <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Frede</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__643" type="person">Trudchen</rs> lange
               nichts gehört. Wahrscheinlich sind sie mir etwas böse wegen <unclear>Mane</unclear>.
               Aber nach aller Reaktion, die ich gelesen habe, kann ich nicht anders als es voll
               bejahen.–– Inzwischen habt ihr vielleicht schon seine Entgegnung auf die
                     ich<del><unclear>?</unclear></del> warte. – <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs> entwickelt sich höchst produktiv, ohne aufzuhören,
               höchst kindlich zu sein. Wir <pb n="3"/> sind sehr glücklich über sie. Der Geburt
               sehe ich, wie selbstverständlich, mit Freude und Sorge zugleich entgegen. – Die
               Autobiographie, von der ich <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Vaterchen</rs> schrieb, ist nun zu Stande gekommen; Ich werde im Mai daran
               arbeiten. </p>
            <p>Nun noch einige Bitten:</p>
               <p>1) Ist die Kiste an <rs ref="#tillich_person_id__3125" type="person">Delliehausen</rs> weg? Wenn nicht, bitte sofort, da die Bücher jetzt abgehen. Ich
            erwarte sie mit Sehnsucht; aber es ist natürlich ein Stückchen Trennung mehr.</p>
            <p>2) Kannst Du Dich nicht einmal auf dem Ministerium bei Deinem Bekannten erkundigen,
               wie meine rechtliche Lage ist<sic>.</sic> Ich nehme an, dass die Pension ruht, aber jederzeit
               wieder aufgenommen werden kann, wenn ich zurückkomme. Oder trifft das nicht zu?</p>
            <p>3) Bitte schicke doch 10M an Herrn Pfarrer <rs ref="#tillich_person_id__2883" type="person">Aé</rs>, Dresden A. 27, Krausestr. 3. mit dem Bemerken: 'als Dank und Beihilfe
               von <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">P.T.</rs>'</p>
            <p>Habt ihr die 'Geschichte von Joseph und seinen Brüdern' von <rs ref="#tillich_person_id__1253" type="person">Thomas Mann</rs> gelesen? Sonst tut
               es gleich! Es macht die <pb n="4"/> Geschichten ungeheuer lebendig und ist voll von
               Lebensweisheit. Auch <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs>
               kann viel für die Predigt daraus lernen.</p>
            <p>Nun muss ich Schluss machen und die englische Übersetzung eines Aufsatzes von mir über <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barth</rs> durchsehen.</p>
            <p>Unsere Freunde <rs ref="#tillich_person_id__2094">Wolfers</rs> <!-- und tillich_person_id__2400? --> (<rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthes</rs> Patin)
               sind <rs ref="#tillich_place_id__767" type="place">Yale-University</rs> Direktoren eines College geworden, eine fabelhafte Sache für <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place                   ">Amerika</rs> und eine glänzende Stellung, allerdings vor allem repräsentativ.</p>
            <closer>
               <salute>Und nun leb wohl mit Gruß und Kuss!</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Dein großer Bruder!</rs></signed>
            </closer>
         </div>
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   <back><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__143">
                  <placeName>Frankfurt am Main</placeName>
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                     <geo>50.11552 8.68417</geo>
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                  <placeName>Florida</placeName>
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                  <placeName>New Orleans, Louisiana</placeName>
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                  <placeName>Detroit, USA</placeName>
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                  <placeName>Yale University</placeName>
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                  <placeName>Nordafrika</placeName>
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               </listPlace><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__2094">
                  <persName>Wolfers, Arnold</persName>
                  <birth>
                     <date>1892-06-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Sankt Gallen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1968-07-16</date>
                  </death>
                  <occupation>Politikwissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119262819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Arnold Wolfers (14. Juni 1892 – 16. Juli 1968) war ein schweizerisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, geboren in St. Gallen. Nach juristischer Promotion 1917 wandte er sich Volkswirtschaft und Politikwissenschaft zu und habilitierte sich 1929 in Berlin. Ab 1922 arbeitete er an der Deutschen Hochschule für Politik, zunächst als Mitarbeiter Paul Tillichs in einer Arbeitsgemeinschaft zum religiösen Sozialismus, ab 1930 als Direktor. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte von 1935 bis 1957 in Yale. Als Realist prägte er das Billardkugelmodell der Internationalen Beziehungen. Später beriet er das amerikanische Außenministerium.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1253">
                  <persName>Mann, Thomas</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3125">
                  <persName>Delliehausen, Georg</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__643">
                  <persName>Fritz, Gertrude</persName>
                  <birth>
                     <date>1883</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1961</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Gertrude („Trudchen“) Fritz, geb. Horn, war eine deutsche Sozialarbeiterin. Sie absolvierte eine Ausbildung an einer Sozialen Frauenschule. Sie war die zweite Ehefrau von Alfred Fritz. Weitere biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2883">
                  <persName>Aé, Karl</persName>
                  <occupation>Pfarrer, Publizist und Superintendent</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/120276585</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L10188">Rundbrief von Paul Tillich an Unbekanntvom 17. April 1935</item></list></back></text>
</TEI>