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                <title>Undatierter Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich 1935</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0000-0001-5007-7397">Emil Lusser</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933-1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    </address>
                </publisher>
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                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                        <idno>bMS 721/3(6)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date notBefore="1935-01-01" notAfter="1935-12-31">1935</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1923">Hannah Tillich</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Hannah Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10141.xml">Undatierter Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich von Jannuar 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10148.xml">Februar 1935</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10149.xml">Undatierter Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10151.xml">Undatiertes Brieffragment von Paul Tillich an Hannah Tillich vermutlich aus dem Jahr 1935</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1935-01-01"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2025-07-21" who="EL">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    </teiHeader>
    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><dateline><rs type="place" ref="#tillich_place_id__105">Chicago</rs> 35</dateline>
                    <salute>Liebste <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1923">Hannah</rs>, süsse Doppelmutti!</salute>
                </opener>
                <p>Hab vielen Dank für die Karte<note type="ea">Nicht überliefert.</note>, die mir den Sonnabend und Sonntag leichter macht. Ich glaube, es ist gut, dass Du abgenommen hast. <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1390">Niebuhr</rs> erzählte, dass die Geburt <add place="superlinear">bei</add> seiner <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1391">Frau</rs> so glatt gegangen wäre, weil sie regelmässig spazieren gegangen sei. Tu es auch!! –––</p>
                <p>Die Geldsache bedeutet, dass ich im besten Fall 500 $ für <rs type="place" ref="#tillich_place_id__736">Europa</rs> zur Verfügung habe. Davon sind 200 für die Reise zu rechnen; bleiben 300, d.h. etwa 900 Schweizer Franken. Das wäre genug, a) Wenn ich wenig reise, b) Wenn <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth</rs> von meinem Geld in die Schweiz etwas mitbringen könnte. Wäre es Dir vielleicht möglich, im März <pb n="2"/>ein Bischen zurückzulegen? Wenn aber etwas Unerwartetes dazwischen kommt, so müsste ich auf <rs type="place" ref="#tillich_place_id__736">Europa</rs> verzichten und wir müssten zusammen an irgend einen schönen Platz gehen, wo Ärzte erreichbar sind und Du mit dem Baby leben könntest und <rs type="person" ref="#tillich_person_id__570">Erdmuthe</rs> und ich herumtoben. Für Euch drei müssen wir auf alle Fälle so etwas suchen ––</p>
                <p>Ich schicke: Eine Postkarte von <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1647">Rosenstock</rs><note type="ea">Nicht überliefert.</note>, die ich nicht lesen kann, die aber sehr negativ zu sein scheint. Bitte tippe sie mir ab. – Ferner eine Karte von <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1307">Karolus</rs><note type="ea">Nicht überliefert.</note>, nett und doof wie immer. – Und dann das Komischste, einen Brief von <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1570">Reichl</rs><note type="ea">Nicht überliefert.</note> bei dem ich wieder nicht recht weiss, was er bedeutet. Bitte alles zurück! <pb n="3"/></p>
                <p>Deine Reaktion! <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1464">Pauck</rs> hat <rs type="person" ref="#tillich_person_id__3269">Schneider</rs> in <rs type="place" ref="#tillich_place_id__554">Washington</rs> gehört und hatte genau den gleichen Eindruck. Wir haben hier einen schweren Stand gegenüber dieser merkwürdigen Mischung von Fortschrittsoptimismus, der ganz dogmatisch auftritt, und Empirismus, der sich von jeder Metaphysik fern halten will. – <unclear>???</unclear> verlangt, dass ich mit 9 anderen deutschen Professoren meine Eindrücke über das Amerikanische Universitäts- und Bildungswesen schreiben soll<add type="footnote">Für ein Buch zur Geldwerbung.</add> (auch <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1965">Ulich</rs> und <rs type="person" ref="#tillich_person_id__2094">Wolfers</rs> sind dabei, von der New School nur <rs type="person" ref="#tillich_person_id__2316">Lederer</rs>!) Ich habe meine Bedenken geäussert; aber er will es und so muss <pb n="4"/>ich es. – Bis Sonntag, wo ich nur eine deutsche <unclear>???</unclear> bestellt habe, muss ich einen <rs type="work" ref="#tillich__S6FUAEGD">Artikel über <rs type="person" ref="#tillich_person_id__137">Barth</rs></rs> für die Zeitschrift unseres Deans fertig bringen; dann die 4 Vorlesungen in Yale über die <rs type="work" ref="#tillich__AN8UJ3SQ">Autobiographie</rs>. Für Oktober einen Artikel in einer damit neu eröffnenden neuen Zeitschrift. –</p>
                <closer>Ich liebe Dich und küsse Euch beide <signed>Euer 
                    <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1928">Paulus</rs></signed></closer>
            </div>
            <div>
                <p>Ferner schicke ich den Geheimbericht, den mir <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1390">Niebuhr</rs> geschickt hat; gib ihn dann weiter an <rs type="person" ref="#tillich_person_id__846">Peter</rs> etc.</p>
                <p>Sehr gefreut habe ich mich über alles <hi rend="u">von</hi> <rs type="person" ref="#tillich_person_id__570">Erdmuthe</rs> und <hi rend="u">über</hi> <rs type="person" ref="#tillich_person_id__570">Erdmuthe</rs>; grüsse sie sehr herzlich!! – Über Dein shopping habe ich mich auch gefreut; Du weisst ja, ich habe nichts lieber als wenn Du 'selig' bist, wenn es auch nur kurz dauert und oft erneuert werden muss. Ich habe nichts gekauft. Ich brauche nichts notwendig und kaufe nichts ohne Dich! – <rs type="person" ref="#tillich_person_id__907">Rose Hirsch</rs> antworte ich erst nach Erscheinen von <rs type="person" ref="#tillich_person_id__904">E</rs>'s Antwort. – Das <rs type="place" ref="#tillich_place_id__37">Berlin</rs>-Diary hat <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1390">Niebuhr</rs>. Vielleicht kann er es mir leihen.</p>
                <p>Für <rs type="person" ref="#tillich_person_id__570">Erdmuthe</rs> will ich ein Buch über die <pb n="5"/>Sterne besorgen. Alles andere ist zu kompliziert. – Für das Rad bin ich nur, wenn wir absolute Garantie haben, dass <rs type="person" ref="#tillich_person_id__570">Erdmuthe</rs> <hi rend="u">nie</hi> über die Strasse fährt. Ich sah hier Jungens, die beinahe <del rend="s">über</del> von einem um die Ecke biegenden Auto auf ihren Rädern überfahren wären. Das ist meine einzige, aber sehr schwere Hemmung. – <rs type="place" ref="#tillich_place_id__739">Hartford</rs> würde das Gleiche wie <rs type="place" ref="#tillich_place_id__105">Chicago</rs> bedeuten, einen Winter<unclear>??</unclear>. –</p>
                <p>Von <rs type="person" ref="#tillich_person_id__3505">Boschritz</rs> nichts gehört. Wollte nicht <rs type="person" ref="#tillich_person_id__697">Goldstein</rs> mal kommen? – Ich will mich mal erkundigen, wieviel der Autobus von da unten nach <rs type="place" ref="#tillich_place_id__319">New York</rs> kosten würde ... etwa über <rs type="place" ref="#tillich_place_id__823">Charleston</rs> zurück ... Sonst nichts Neues!</p>
                <closer>In viel Liebe! <signed>Dein <rs type="person" ref="#tillich_person_id__1928">Paul</rs></signed></closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1965">
                  <persName>Ulich, Robert</persName>
                  <birth>
                     <date>1890-04-21</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1977-06-17</date>
                  </death>
                  <occupation>Deutscher Ministerialbeamter, Germanist und Erziehungswissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/117281174</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Heinrich Gottlob Robert Ulich (21. April 1890 – 17. Juni 1977) war ein deutscher Ministerialbeamter, Germanist und Bildungsforscher. Nach Studien an verschiedenen Hochschulen und Promotion 1915 arbeitete er zunächst als Lehrer und Bibliothekar, bevor er von 1920 bis 1933 als Ministerialbeamter in Dresden für Hochschul- und Forschungsangelegenheiten zuständig war. Er stand der SPD und dem religiösen Sozialismus nahe und setzte sich für Reformpädagogik und internationale Bildungsprojekte ein. 1934 emigrierte er in die USA, wurde Professor in Harvard und gilt als Mitbegründer der vergleichenden Erziehungswissenschaft. 1970 kehrte er nach Deutschland zurück. Er war zunächst mit Elsa Brändström, später mit Mary Ewen Ulich verheiratet und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1958 mit dem Großen Verdienstkreuz.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2094">
                  <persName>Wolfers, Arnold</persName>
                  <birth>
                     <date>1892-06-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Sankt Gallen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1968-07-16</date>
                  </death>
                  <occupation>Politikwissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119262819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Arnold Wolfers (14. Juni 1892 – 16. Juli 1968) war ein schweizerisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, geboren in St. Gallen. Nach juristischer Promotion 1917 wandte er sich Volkswirtschaft und Politikwissenschaft zu und habilitierte sich 1929 in Berlin. Ab 1922 arbeitete er an der Deutschen Hochschule für Politik, zunächst als Mitarbeiter Paul Tillichs in einer Arbeitsgemeinschaft zum religiösen Sozialismus, ab 1930 als Direktor. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte von 1935 bis 1957 in Yale. Als Realist prägte er das Billardkugelmodell der Internationalen Beziehungen. Später beriet er das amerikanische Außenministerium.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1390">
                  <persName>Niebuhr, Reinhold</persName>
                  <occupation>US-amerikanischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Niebuhr, Karl Paul Reinhold (21.6.1892 Wright City, Missouri – 1.6.1971 Stockbridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer evangelischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, studierte an der Yale Divinity School, wurde 1915 ordiniert und war bis 1928 Pfarrer in Detroit. Von 1928 bis 1960 lehrte er Religionsphilosophie am Union Theological Seminary in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, hielt 1939 die Gifford Lectures und erhielt mehrere Ehrendoktorate. 1931 heiratete er Ursula Mary Keppel-Compton.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3505">
                  <persName>Boschritz</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__907">
                  <persName>Hirsch, Rosa</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Rosa Hirsch (Lebensdaten unbekannt) war eine geborene Ecke. Sie war die Ehefrau von Emanuel Hirsch. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1647">
                  <persName>Rosenstock- Huessy, Eugen</persName>
                  <occupation>Rechtshistoriker und Soziologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/160472423</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__904">
                  <persName>Hirsch, Emanuel</persName>
                  <birth>
                     <date>1888-06-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Bentwisch</placeName>
                     </settlement>
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                  <death>
                     <date>1972-07-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__743">Göttingen</placeName>
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                  </death>
                  <occupation>Systematischer Theologe</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Emanuel Hirsch (14. Juni 1888 – 17. Juli 1972) war ein deutscher evangelischer Theologe. Nach Studien in Berlin und Göttingen lehrte er von 1921 bis 1945 als Professor für Kirchengeschichte, später für Systematische Theologie, an der Universität Göttingen. In Auseinandersetzung mit Fichte, Luther und Kierkegaard entwickelte er eine „ethische Geschichtsansicht“, die er unter anderem im Leitfaden zur christlichen Lehre (1938) und in der fünfbändigen Geschichte der neueren evangelischen Theologie (1949–1954) darlegte. 1933 begrüßte Hirsch den Nationalsozialismus, unterstützte die „Deutschen Christen“ und deutete Hitlers Bewegung als Überwindung einer kulturellen und staatlichen Krise, was sein theologisches Nachwirken nachhaltig belastete. Nach 1945 publizierte er weiter und leitete eine private Sozietät zur Relecture theologischer Klassiker, ohne seine politische Haltung grundsätzlich zu revidieren.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
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                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
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                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
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                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__697">
                  <persName>Goldstein, Kurt</persName>
                  <occupation>Deutsch-amerikanischer Neurologe und Psychiater</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/122194292</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Kurt Goldstein (6. November 1878 – 19. September 1965) war ein Neurologe und Psychiater aus Deutschland. Nach dem Medizinstudium in Breslau und Heidelberg arbeitete er als klinischer Assistent in Frankfurt und Heidelberg, bevor er 1906 nach Königsberg wechselte, wo er als Privatdozent lehrte und sich habilitierte. Von 1916 bis 1930 wirkte er in Frankfurt als Direktor des Neurologischen Instituts, danach in Berlin. Nach kurzer SA-Haft emigrierte er 1933 über Amsterdam in die USA. Dort lehrte er an mehreren New Yorker Hochschulen sowie an der Tufts University und führte nach dem Krieg bis zu seinem Tod eine Privatpraxis in New York.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1464">
                  <persName>Pauck, Wilhelm</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1391">
                  <persName>Niebuhr, Ursula M.</persName>
                  <occupation>Amerikanische Theologin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium in Oxford und am Union Theological Seminary in New York, wo sie ihren künftigen Ehemann Reinhold  Niebuhr kennenlernte. Die beiden heirateten 1931, die Engländerin N. zog zu ihrem Mann nach New York. In den 1940er Jahren gründete sie das Department of Religion am Bernard College, New York, dessen Leiterin sie in der Folge zwanzig Jahre lang blieb. Ihre Schwester war Barbara Keppel-Compton (1902-1999).</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__846">
                  <persName>Heimann, Eduard</persName>
                  <occupation>Deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Eduard Heimann (11. Juli 1889 – 31. Mai 1967) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Gesellschaftstheoretiker. Nach Studien an mehreren europäischen Universitäten wurde er Anfang der 1920er Jahre in Kommissionen zu Verstaatlichungsfragen tätig. Ab 1925 lehrte er in Hamburg, verließ Deutschland jedoch 1933 und wirkte danach bis 1963 an einer New Yorker Hochschule. Sein theoretisches Werk konzentrierte sich auf die Analyse von Arbeitnehmerschutz, Versicherungssystemen und Tarifverträgen als Mechanismen zur Einkommensumverteilung und Innovation, die zugleich kapitalistische Strukturen stabilisieren, ohne sie zu zerstören. Er deutete Sozialpolitik nicht als Armenfürsorge, sondern als freiheitliche Gestaltung der Arbeitswelt mit paradoxer Doppelfunktion. Heimann entwickelte zudem ein Konzept der freiheitlichen Vergesellschaftung als Gegenmodell zu sowjetischen Systemen. Religionssoziologisch interpretierte er Glaubenssysteme als gesellschaftlich integrierende Kraft und rationalistisches Denken als desintegrierend.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2316">
                  <persName>Lederer, Emil</persName>
                  <birth>
                     <date>1882-07-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Pilsen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1939-05-29</date>
                     <settlement>
                        <placeName>New York, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Ökonom und Soziologe</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Emil Lederer (22. Juli 1882 – 29. Mai 1939) war ein böhmisch-österreichischer Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe. Nach juristischem und ökonomischem Studium in Wien promovierte und habilitierte er sich mit einer wegweisenden Untersuchung über Angestellte. Ab 1918 lehrte er in Heidelberg, ab 1920 als ordentlicher Professor für Sozialpolitik, und leitete dort mit Alfred Weber ein sozialwissenschaftliches Institut. 1931 erhielt er einen renommierten Lehrstuhl in Berlin. 1933 wurde er als SPD-Mitglied und aus rassistischen Gründen seines Amtes enthoben. Über Japan emigrierte er in die USA, wo er zu den Gründern der University in Exile an der New Yorker New School for Social Research gehörte und deren erster Dekan wurde. Wissenschaftlich verband er Ökonomie und Soziologie zu einem interdisziplinären Ansatz und analysierte Gegenwartsphänomene wie Interessenorganisationen, die Entwicklung der Arbeit und die Entstehung des Totalitarismus.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1307">
                  <persName>Mennicke, Carl August</persName>
                  <occupation>Deutscher Sozialpädagoge</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>August Carl Mennicke (5. September 1887 – 15. November 1959) war ein bedeutender deutscher Sozialpädagoge und Vertreter des religiösen Sozialismus. Nach seinem theologischen Studium wirkte er ab 1917 als Geistlicher im Ruhrgebiet, wo er die Arbeiterbedingungen unmittelbar kennenlerte. Er gehörte dem Kreis um Paul Tillich an und publizierte in einschlägigen Zeitschriften. 1923 etablierte er an der Berliner Hochschule für Politik eine Ausbildungsstätte für männliche Fachkräfte in der Wohlfahrtspflege – eine Neuerung in diesem bis dahin weiblich dominierten Feld. 1930 übernahm er die Leitung des Frankfurter Instituts für Berufspädagogik und lehrte gleichzeitig an der dortigen Universität. Aufgrund seiner Nähe zum Tillich-Kreis wurde er 1933 aus dem Dienst entlassen; sein Buch wurde verbrannt. Er flüchtete 1934 in die Niederlande und dirigierte dort ein philosophisches Schulungszentrum. Nach Verhaftung und Gefängnisaufenthalt während des Krieges arbeitete er als Fabrikarbeiter. Ab 1945 kehrte er nach Frankfurt zurück und lehrte dort bis 1952. Kurz vor seinem Tod erhielt er Auszeichnungen der Bundesrepublik.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3269">
                  <persName>Schneider, Herbert</persName>
                  <birth>
                     <date>1892-03-16</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1984-10-15</date>
                  </death>
                  <occupation>Philosoph und Religionswissenschaftler</occupation>
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               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1570">
                  <persName>Reichl, Otto</persName>
                  <occupation>Verleger</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119207834</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Otto Reichl (27. September 1877 – 13. Januar 1954) war ein Verleger aus Deutschland, Sohn des Schuhfabrikanten Franz Reichl und seiner Frau Marie. Nach einer Lehre bei der Verlagsbuchhandlung Robert Friese und dem Besuch der Buchhändler-Lehranstalt gründete er 1909 den Reichl &amp; Co. Verlag, in dem die rund 200 Bände umfassende Deutsche Bibliothek erschien. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Kaufhaus Wertheim legte er damit die Grundlage für den modernen Warenhausbuchhandel. Das Markenzeichen des Verlags wurde der dreiarmige Leuchter. Nach dem Ersten Weltkrieg verlegte er den Firmensitz nach Darmstadt, wo der Verlag unter Graf Hermann Keyserling bedeutende philosophische und geistesgeschichtliche Werke herausgab, darunter die Jahresbände Der Leuchter mit Vorträgen der Darmstädter Schule der Weisheit.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__37">
                  <placeName>Berlin</placeName>
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                  <placeName>Chicago, Illinois</placeName>
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               </listPlace><listBibl><biblStruct type="journalArticle" xml:id="tillich__S6FUAEGD" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/S6FUAEGD" n="Tillich, What Is Wrong with the &quot;Dialectic&quot; Theology?, 1935">
          <analytic>
            <title level="a">What Is Wrong with the "Dialectic" Theology?</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="j">Journal of Religion</title>
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              <biblScope unit="volume">15</biblScope>
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              <date>1935</date>
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          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="bookSection" xml:id="tillich__AN8UJ3SQ" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/AN8UJ3SQ" n="Tillich, On the Boundary. An Autobiographical Sketch, 1936">
          <analytic>
            <title level="a">On the Boundary. An Autobiographical Sketch</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="m">The Interpretation of History</title>
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              <pubPlace>New York/London</pubPlace>
              <biblScope unit="page">1–74</biblScope>
              <publisher>Scribner</publisher>
              <date>1936</date>
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