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                <title>Brief von Paul Tillich an Johannes Tillich vom 06. Januar 1934</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933-1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
                    <address>
                        <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/184(7)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date when="1934-01-06">06.01.1934</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__37">Berlin</placeName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1924">Korrespondenz mit Johannes Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10006.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 27. Dezember 1933</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10032.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 25. März 1934</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10024.xml">Brief von Hans-Jürgen Seeberger an Paul Tillich vom 2. Januar 1934</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10026.xml">Brief von Adolf Müller an Paul Tillich vom 08. Januar 1934</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1934-01-06"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2025-05-26" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><dateline>D. <date when="1934-01-06">6<hi rend="superlinear">te</hi>
                            Jan.</date></dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Papa</rs>!</salute></opener>
                <p> Heute kam dein <rs ref="#L10006" type="letter">Brief vom Weihnachtstag</rs>. Ich
                    antworte gleich, da morgen die <q>Europa</q> fährt. Ich danke Dir sehr für alles
                    Liebe was Du schreibst. Traurig nur, dass der Brief auch die Nachricht vom Tode
                        <rs ref="#tillich_person_id__2224" type="person">Onkel Pauls</rs> enthält.
                    Ich habe ihn sehr geliebt und bedaure, dass er uns so fremd geworden ist, auch
                    dass ich ihn zum Abschied nicht mehr gesehen habe. Wie schwer es für Dich ist,
                    kann ich ganz fühlen. Vielleicht ist dies das Schwerste am Älterwerden, dass die
                    nahen Menschen immer weniger werden. Etwas davon liegt ja auch in dem Schicksal
                    der Zerstreuung, das mein Freundeskreis erfahren hat. Denn von kaum einem weiss
                    man, ob und wann im Leben man ihn wieder sieht. Auch sind wir persönlich sehr
                    getroffen von dem Tode unseres Freundes <rs ref="#tillich_person_id__856" type="person">Heller</rs>, der in <rs ref="#tillich_place_id__685" type="place">Spanien</rs> letztlich an den Folgen seiner Lage an Herzschlag
                    gestorbern ist, und für <rs ref="#tillich_person_id__3314" type="person">dessen
                        wundervolle Frau</rs>, eine<pb n="2"/> Tochter des Dichers <rs ref="#tillich_person_id__3315" type="person">Falke</rs><supplied>,</supplied> wir uns jetzt alle bemühen. Unsere
                    Haupttätigkeit vor Weihnachten bestand darin, dass wir Briefe nach <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> und manches
                    anderes Land schickten und dabei über Euch und all die anderen sprachen und Euch
                    im Geiste nahe waren. Auch einen Baum haben wir besorgt, eine schöne
                    Doppeltanne, die wir nicht mit Lametta, sondern mit Kugeln behängten; sehr
                    schwer war es Lichter zu bekommen, da die New <sic>Jorker</sic> alle, z. T.
                    unter polizeilichem Druck wegen der Feuergefahr, bunte elektrische Birnen am
                    Baum haben. Ausserdem war das grosse deutsche Geschäft, das diese Dinge hat,
                    völlig ausverkauft; und die anderen führen keine Waren mehr, die von uns kommen.
                    – Um ½ 5 (6 Stunden nach Euch) zündeten wir den Baum an. <rs ref="#tillich_person_id__664" type="person">Erdmuthe</rs> hatte so viele
                    schöne Dinge von allen Leuten bekommen, daß wir kaum fertig wurden, um um 6 zu
                        <rs ref="#tillich_person_id__1391" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1390" type="person">Niebuhrs</rs></rs> zu gehen
                    und um 8 zu <sic><rs ref="#tillich_person_id__638" type="person">Fries</rs></sic>, also dem Theologischen und dem Philosophischen Freund. Es
                    war bei<pb n="3"/> beiden sehr nett und herzlich; aber natürlich nicht das, was
                    in <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> war. Übrigens
                    waren wir schon mittags eingeladen und am 1. Feiertag wieder Mittag und Abend;
                    immer bei unseren Kollegen. Den 2<hi rend="superlinear">ten</hi> Feiertag gibt
                    es hier nicht; dafür waren wir am Abend in der Eröffnung der
                        <sic>Metropolitain</sic>-Opera, wohl das Glanzvollste, was wir an
                    Gesellschaft je gesehen haben, sofern Glanz mit Hermelin und Diamanten identisch
                    ist. In der Neujahrsnacht waren wir mit deutschen Freunden in der Stadt: Ein
                    ungeheurer, überwältigender Betrieb und Lärm; aber trotz der gefallenen
                    Prohibition harmlos und ordentlich. Die Hälfte von Fällen schwerer
                        Betrunkenheit<del rend="s">, viel</del>
                    <add place="superlinear">weniger als</add> unter dem Gesetz!! Im Übrigen wird
                    die Arbeit immer schwerer und dringlicher. Schon habe ich 10 S. Kolleg in
                    Englisch geschrieben und durchkorrigiert; aber es sind noch kaum 3 Kollegstunden
                    von dem <hi rend="u">einen</hi> Kolleg. Das andere, schwerere habe ich noch <del rend="s">kaum</del>
                    <add place="superlinear">nicht</add> angefangen! – Zwischen Weihnachten und
                    Neujahr hatten wir hier den kältesten Tag seit <date when="1917">1917</date>.
                    Dabei waren wir auf dem Land, d. h. in einem der meilenlangen Land<pb n="4"/>hausvororten von <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs>
                    bei unseren Frankfurter Freunden <rs ref="#tillich_person_id__1815" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__3317" type="person">Sommerfelds</rs></rs>, die wie übrigens die meisten unserer deutschen
                    Bekannten in einem reizenden <add place="superlinear">Land</add>haus wohnen. – –
                    –</p>
                <p>Sonst wenig Neues; über Eure Sachen weiß ich ziemlich genau Bescheid, da die
                    Frankfurter Zeitung regelmäßig kommt und die Times täglich fast über das
                    Kirchliche berichten; es steht absolut im Brennpunkt der hiesigen kirchlich
                    interessierten Kreise. – Lies den Brief in <rs ref="#tillich_place_id__49" type="place">Tempelhof</rs> und <rs ref="#tillich_place_id__434" type="place">Teltow</rs> vor und sage <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Frede</rs>, er soll mir doch die Barthschen Broschüren<note type="ea">Gemeint sind vermutlich die 5 Texte von Karl Barth, die in der
                        Zeitschrift <q>Theologische Existenz heute</q> erschienen sind: <rs ref="#tillich__AEVACNV5" type="work">Theologische Existenz heute</rs>,
                            <rs ref="#tillich__QF99EVZF" type="work">Für die Freiheit des
                            Evangeliums</rs>, <rs ref="#tillich__BZVHFTIM" type="work">Reformation
                            als Entscheidung</rs>, <rs ref="#tillich__9HUXIR2B" type="work">Lutherfeier 1933</rs>, <rs ref="#tillich__F2MCRW6J" type="work">Die
                            Kirche Jesu Christi</rs></note> schicken und die Neue Kirche<!-- Wahrscheinlich Junge Kirche gemeint -->
                    <supplied>o</supplied>der wie es heißt, bestellen. So etwas kommt doch nur
                    selten her. – Das Heft für Dich haben wir damals in <rs ref="#tillich_place_id__198" type="place">Hamburg</rs> fertig gemacht. <rs ref="#tillich_person_id__944" type="person">Pfarrer Hunzinger</rs>, <rs ref="#tillich_place_id__198" type="place">Hamburg</rs> 5, Koppel 11, sollte
                    es eingeschrieben schicken. Wenn das nicht geschehen ist, schreibe doch eine
                    Postkarte an ihn. Ich wäre <hi rend="u">sehr</hi> traurig, wenn es verloren
                    gegangen wäre. Denn ich liebe es sehr und denke jetzt noch manchmal daran. –
                    Danke <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> für das
                    Bild und den Brief.<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> Es ist alles richtig
                    angekommen. <rs ref="#tillich_person_id__664" type="person">Erdmuthe</rs> geht
                    es wieder gut. Sie macht große Fortschritte im Englischen. <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> versteht schon fast
                    alles.</p>
                <closer><salute>Bald mehr! In Liebe</salute><signed>Dein <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs></signed></closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__3317">
                  <persName>Sommerfeld, Helene</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1390">
                  <persName>Niebuhr, Reinhold</persName>
                  <occupation>US-amerikanischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Niebuhr, Karl Paul Reinhold (21.6.1892 Wright City, Missouri – 1.6.1971 Stockbridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer evangelischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, studierte an der Yale Divinity School, wurde 1915 ordiniert und war bis 1928 Pfarrer in Detroit. Von 1928 bis 1960 lehrte er Religionsphilosophie am Union Theological Seminary in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, hielt 1939 die Gifford Lectures und erhielt mehrere Ehrendoktorate. 1931 heiratete er Ursula Mary Keppel-Compton.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__944">
                  <persName>Hunzinger, Walther</persName>
                  <birth>
                     <date>1905-02-16</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__370">Rostock</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1972-04-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__471">Wiesbaden</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>evangelischer Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/126545855</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__856">
                  <persName>Heller, Hermann</persName>
                  <occupation>Jurist und Staatsrechtslehrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118548867</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hermann Ignatz Heller (17. Juli 1891 – 5. November 1933) war ein Jurist und Staatsrechtler jüdischer Herkunft aus Deutschland. Nach Studium und Promotion 1915 in Graz habilitierte er sich 1919 in Kiel und engagierte sich in der Erwachsenenbildung. Als überzeugter Anhänger der Republik trat er 1920 in die SPD ein und lehrte in Kiel, Leipzig, Berlin und ab 1932 in Frankfurt. 1930 prägte er den Begriff des sozialen Rechtsstaats. 1933 emigrierte er nach Madrid, wo er noch im selben Jahr starb. Als sein Hauptwerk gilt die postum erschienene Staatslehre.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__638">
                  <persName>Friess, Horace</persName>
                  <occupation>Philosoph</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2224">
                  <persName>Dürselen, Paul Rudolf</persName>
                  <birth>
                     <date>1862-12-08</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Odenkirchen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1933-12-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__37">Berlin</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1213263964</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Rudolf Dürselen (8. Dezember 1862 – 22. Dezember 1933) war ein deutscher Pfarrer und Onkel des Theologen Paul Tillich mütterlicherseits. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1815">
                  <persName>Sommerfeld, Martin</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1391">
                  <persName>Niebuhr, Ursula M.</persName>
                  <occupation>Amerikanische Theologin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium in Oxford und am Union Theological Seminary in New York, wo sie ihren künftigen Ehemann Reinhold  Niebuhr kennenlernte. Die beiden heirateten 1931, die Engländerin N. zog zu ihrem Mann nach New York. In den 1940er Jahren gründete sie das Department of Religion am Bernard College, New York, dessen Leiterin sie in der Folge zwanzig Jahre lang blieb. Ihre Schwester war Barbara Keppel-Compton (1902-1999).</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3314">
                  <persName>Heller-Falke, Gertrud</persName>
                  <occupation>Tänzerin</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1024113027</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3315">
                  <persName>Falke, Gustav</persName>
                  <occupation>Schriftsteller</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118685929</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__664">
                  <persName>Gelb, Adhémar</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/139471618</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Adhémar Gelb (18. November 1887 – 7. August 1936) war ein Psychologe aus Deutschland. In Moskau geboren, studierte er Philosophie und promovierte 1910 bei Carl Stumpf in Berlin. Ab 1915 erforschte er gemeinsam mit Kurt Goldstein hirnverletzte Soldaten. Nach der Habilitation 1919 wurde er in Frankfurt Professor und Mitdirektor des Psychologischen Instituts, 1931 wechselte er nach Halle. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er aus rassistischen Gründen entlassen und emigrierte in die Niederlande. International anerkannt ist seine experimentell fundierte Analyse von Wahrnehmungs-, Sprach- und Erkenntnisstörungen nach Hirnverletzungen.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__49">
                  <placeName>Berlin-Tempelhof</placeName>
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                  <placeName>Deutschland</placeName>
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                  <placeName>Teltow</placeName>
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                  <placeName>Spanien</placeName>
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                  <placeName>New York City</placeName>
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                  <placeName>Hamburg</placeName>
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               </listPlace><listBibl><biblStruct type="book" xml:id="tillich__9HUXIR2B" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/9HUXIR2B" n="Barth, Lutherfeier 1933, 1933">
          <monogr>
            <title level="m">Lutherfeier 1933</title>
            <author>
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            </author>
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            <title level="s">Theologische Existenz heute: eine Schriftenreihe</title>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__BZVHFTIM" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/BZVHFTIM" n="Barth, Reformation als Entscheidung, 1933">
          <monogr>
            <title level="m">Reformation als Entscheidung</title>
            <author>
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              <surname>Barth</surname>
            </author>
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              <biblScope unit="volume">3</biblScope>
              <publisher>Kaiser Verlag</publisher>
              <date>1933</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Theologische Existenz heute: eine Schriftenreihe</title>
          </series>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__QF99EVZF" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/QF99EVZF" n="Barth, Für die Freiheit des Evangeliums, 1933">
          <monogr>
            <title level="m">Für die Freiheit des Evangeliums</title>
            <author>
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            </author>
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              <publisher>Kaiser Verlag</publisher>
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          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Theologische Existenz heute: eine Schriftenreihe</title>
          </series>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__F2MCRW6J" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/F2MCRW6J" n="Barth, Die Kirche Jesu Christi, 1933">
          <monogr>
            <title level="m">Die Kirche Jesu Christi</title>
            <author>
              <forename>Karl</forename>
              <surname>Barth</surname>
            </author>
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              <pubPlace>München</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">5</biblScope>
              <publisher>Kaiser Verlag</publisher>
              <date>1933</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Theologische Existenz heute: eine Schriftenreihe</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__AEVACNV5" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/AEVACNV5" n="Barth, Theologische Existenz heute, 1933">
          <monogr>
            <title level="m">Theologische Existenz heute</title>
            <author>
              <forename>Karl</forename>
              <surname>Barth</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>München</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
              <publisher>Kaiser Verlag</publisher>
              <date>1933</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Theologische Existenz heute: eine Schriftenreihe</title>
          </series>
        </biblStruct>
        </listBibl><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L10006">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 27. Dezember 1933</item></list></back></text>
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