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            <titleStmt>
                <title>Undatierter Brief von Paul Tillich an Herrmann Schafft vermutlich Frühjahr 1934</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933-1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier> </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, als Abschrift überliefert</p>
                    </physDesc>
                    <additional>
                        <listBibl>
                            <biblStruct type="monograph" n="firstPrint">
                                <monogr>
                                    <author>Paul Tillich</author>
                                    <editor>Renate Albrecht/René Trautmann (Hg.)</editor>
                                    <title> Briefwechsel und Streitschriften. Theologische,
                                        philosophische und politische Stellungnahmen und Gespräche </title>
                                    <edition>Erste Auflage</edition>
                                    <imprint>
                                        <publisher>De Gruyter</publisher>
                                        <pubPlace ref="#tillich_place_id__143">Frankfurt
                                            a.M.</pubPlace>
                                        <date when="1983">1983</date>
                                        <biblScope>225-227</biblScope>
                                    </imprint>
                                </monogr>
                                <series>
                                    <title> Ergänzungs- und Nachlassbände zu den gesammelten Werken
                                        von Paul Tillich </title>
                                    <biblScope>VI</biblScope>
                                </series>
                            </biblStruct>
                        </listBibl>
                    </additional>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <encodingDesc>
            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
        <profileDesc>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date notBefore="1934-01-01" notAfter="1934-05-31">01.01.1934</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1696"> Hermann Schafft</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1696">Korrespondenz mit  Hermann Schafft</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1696" target="L00924.xml">Brief von Hermann Schafft an Paul Tillich vom 29. August 1927</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1696" target="L10249.xml">Brief von Paul Tillich an Hermann Schafdtaus dem Jahr 1936</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10006.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 27. Dezember 1933</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10009.xml">Undatierter Brief von Paul Tillich an Lily Pincus von 1934</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1934-01-01"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2025-05-05" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
        <body>
            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><salute><note type="eb"> Die erklärenden Anmerkungen zu vorliegendem Brief
                            wurden (ggf. geringfügig abgewandelt) aus seiner Erstveröffentlichung
                            übernommen.</note><note type="ea">Dieser Brief ist wahrscheinlich im
                            Frühjahr 1934 geschrieben. Die Datierung ergibt sich aus dem Vortrag
                            über die religiöse Lage in Deutschland und aus <rs ref="#tillich__7AZKI4QI" type="work">Schaffts
                            Lebensbericht</rs>.</note>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1696" type="person">Hermann</rs>!</salute></opener>
                <p>Deine beiden Briefe<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> habe ich erhalten.
                    Sie kamen ziemlich kurz nacheinander an. Nicht nur ich, sondern alle unsere
                    Freunde sind Dir zu großem Dank für Deinen zweiten Brief verpflichtet. Während
                    wir die Tatsachen hier meistens besser wissen, als die drin, sind uns solche
                    Schilderungen, wie Du sie gibst, etwas völlig Neues. Erst durch Deinen Brief
                    habe ich die reale ungeheuere Gefahr der Paganisierung, von der ich hier oft
                    gesprochen habe, kennengelernt. In meinem hiesigen ersten <rs ref="#tillich__P4CV646K" type="work">Vortrag über die religiöse Lage in
                        Deutschland</rs> sprach ich als mögliche Zukunftsperspektive von einer
                    kleinen Insel orthodoxer Kirchlichkeit in einem Ozean von Heidentum. Ich wußte
                    damals noch nicht, da ich Deinen Brief noch nicht hatte, wie sehr diese Vision
                    die Wirklichkeit war. Ich bitte Dich darum, schreibe, soviel Du irgend kannst.
                    Es handelt sich darum, den Weltprotestantismus zu zwingen, die deutsche Realität
                    als eigenes Schicksal zu sehen und auf sich zu nehmen. Denn auch hier gibt es
                    einen entleerten Säkularismus und eine heidnisch-barbarische Unterströmung. In
                    der nächsten Woche spreche ich über all diese Dinge in <rs ref="#tillich_place_id__105" type="place">Chicago</rs> und <rs ref="#tillich_place_id__694" type="place">Oberlin</rs> an verschiedenen
                    Universitäten. Es ist nur so schade, daß der Zwang, Englisch zu reden, alle
                    feineren Nuancen unmöglich macht. Die Broschüren sind auch angekommen. Daß Du
                    mein geliebtes <rs ref="#tillich_place_id__219" type="place">Italien</rs>
                    siehst, ist mir eine große Freude. In <rs ref="#tillich_place_id__369" type="place">Rom</rs> kannst Du mindestens hundert Kirchen grüßen, die ich
                    mit <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> besucht habe.
                    Und wenn Du unter den Zypressen der Villa d'Este in <rs ref="#tillich_place_id__722" type="place">Tivoli</rs> liegst, denke an
                    uns.</p>
                <p>Und nun Deine Frage nach dem Haus von <rs ref="#tillich_person_id__688" type="person">Goesch</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__660" type="place">Ascona</rs>. Nach unserer letzten Orientierung wohnt in dem einen dieser
                    Häuser <rs ref="#tillich_person_id__1861" type="person">Baronin Fides
                        Stietencron</rs>, die älteste Tochter von <rs ref="#tillich_person_id__688" type="person">Goesch</rs> mit <rs ref="#tillich_person_id__" type="person">ihrem Mann</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__3245" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__3246" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__3249" type="person">ihren drei
                            Kindern</rs></rs></rs>. An sie mußt Du unter Berufung auf mich
                    schreiben. Die Adresse ist: <rs ref="#tillich_place_id__721" type="place">Ronco
                        sopra Ascona</rs>, Tessin (<rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs>) Casa Goesch. Falls irgend etwas frei ist, werden sie es Dir
                    sehr gern vermieten, da sie in schwieriger Geldlage sind. Falls Du keine
                    positive Antwort bekommst, fahre einfach nach <rs ref="#tillich_place_id__660" type="place">Ascona</rs>, nimm Dir für eine Nacht ein Hotel und suche Dir
                    dann etwas. Du wirst reichlich billige Zimmer finden, und auch sonstige
                    Möglichkeiten billig zu leben. <rs ref="#tillich_place_id__721" type="place">Ronco</rs> noch mehr als <rs ref="#tillich_place_id__660" type="place">Ascona</rs> ist ein Paradies. Doch ist <rs ref="#tillich_place_id__660" type="place">Ascona</rs> insofern günstiger, als es einen herrlichen
                    Badestrand hat. Wenn Du lange dort bleibst, kann es passieren, daß ich auch
                    dorthin komme. Denn ich plane sehr ernsthaft, Ende Mai eine Forschungsreise nach
                        <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> zu machen, in
                    der die vorläufige Entscheidung über mein nächstes Jahr oder vielleicht die
                    ganze Zukunft zu fallen hätte. Schreibe mir darum bitte dauernd Deine genaue
                    Adresse. Und schreibe mir auch, was Du über die Möglichkeiten eines rein
                    arbeitsmäßigen völlig zurückgezogenen Daseins in <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> denkst. Denn dies
                    ist im Grunde meine einzige Sehnsucht. Schreibe bald wieder. </p>
                <closer>Sehr herzlich Dein<signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs></signed>
                </closer>
                <postscript>
                    <p><rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> interessiert
                        sich dafür, wie es <rs ref="#tillich_person_id__1697" type="person">Deiner
                            Mutter</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> geht? Ist sie ganz unbehelligt?</p>
                </postscript>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1697">
                  <persName>Schafft, Johanna</persName>
                  <birth>
                     <date>1853</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1938</date>
                  </death>
                  <note type="bio">
                     <p>Geb. Ganslandt</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1696">
                  <persName>Schafft, Hermann</persName>
                  <birth>
                     <date>1883-12-02</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Langenstein b. Halberstadt</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1959-06-02</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__236">Kassel</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Pädagoge, Direktor und Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/140540970</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hermann Schafft (2. Dezember 1883 – 2. Juni 1959) war ein deutscher evangelischer Theologe, Professor und Regierungsdirektor in Kassel. Nach dem Studium in Halle, Berlin und Tübingen wirkte er als Pfarrer, Militärseelsorger und später in leitenden kirchlichen und pädagogischen Funktionen. Als religiöser Sozialist engagierte er sich in der Neuwerk-Bewegung und war Herausgeber der Zeitschrift Neuwerk. 1933 wurde er aus politischen Gründen beurlaubt und frühzeitig in den Ruhestand versetzt. Nach 1945 übernahm er auf Vorschlag seines engen Freundes Paul Tillich das Amt eines Regierungsdirektors in Kassel und war für das Schulwesen in Nordhessen zuständig.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3246">
                  <persName>Stietencron</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Sohn von Fides Stietencron (geb. Goesch) und Georg Eduard Stietencron</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1861">
                  <persName>Stietencron, Fides Baronin von</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>war die Tochter von Heinrich Goesch (1880-1931) und die zweite Ehefrau von Georg Eduard von Stietencron (1888-1974). Gemeinsam hatten sie drei Kinder, den späteren Geigenbauer Jürgen (*1929), sowie die Zwillinge Marianne (*1933) und Heinrich (1933-2018), letzterer später Religionswissenschaftler an der Universität Tübingen. Nach der Scheidung heiratete Fides 1943 den deutschen Luftwaffeoffizier Robert Knauss (1892-1955).</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__688">
                  <persName>Goesch, Heinrich</persName>
                  <birth>
                     <date>1880-07-02</date>
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                        <placeName key="#tillich_place_id__370">Rostock</placeName>
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                  </birth>
                  <death>
                     <date>1931-02-16</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Konstanz</placeName>
                     </settlement>
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                  <note type="bio">
                     <p>Heinrich Goesch (2. Juli 1880 – 16. Februar 1930) war ein vielseitig begabter Gelehrter mit Schwerpunkten in Jura, Baukunst und kulturellem Denken. Nach zügiger schulischer Ausbildung erlangte er Doktorgrade in beiden Rechtswissenschaft und Geschichtsphilosophie, orientierte sich aber später dem künstlerischen Schaffen zu. Ab 1909 lehrte er Kunstgeschichte in Dresden. Zusammen mit seinem Bruder verfolgte er Forschungen zur Ästhetik und Utopien räumlicher Gestaltung. Eine psychoanalytische Behandlung verstärkte sein theoretisches Engagement mit unbewussten Prozessen. Von 1909 an besuchte er regelmäßig die Künstlersiedlung Ascona und erwarb dort Grundbesitz. Seiner anfänglichen Faszination für anthroposophische Strömungen folgte eine kritische Abkehr. In der Nachkriegszeit befasste er sich mit ökonomischen Systemen und verfasste zu diesem Zweck einen fortlaufenden fiktiven Text. Gegen Ende seines Lebens übernahm er eine Lehrposition im Baubereich und begann eine Liebesbeziehung mit Hannah Tillich, der Ehefrau des Theologen Paul Tillich. Er verstarb 1930 in einer beruflichen Tätigkeit im Filmgeschäft.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3249">
                  <persName>Stietencron</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Tochter von Fides Stietencron (geb. Goesch) und Georg Eduard Stietencron</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3245">
                  <persName>Stietencron</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Sohn von Fides Stietencron (geb. Goesch) und Georg Eduard Stietencron</p>
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               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__122">
                  <placeName>Deutschland</placeName>
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                  <placeName>Chicago, Illinois</placeName>
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            <title level="m">Hermann Schafft: Ein Lebenswerk</title>
            <author>
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        <biblStruct type="journalArticle" xml:id="tillich__P4CV646K" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/P4CV646K" n="Tillich, The Religious Situation in Germany To-day, 1934">
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            <title level="a">The Religious Situation in Germany To-day</title>
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              <surname>Tillich</surname>
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            <title level="j">Religion in Life</title>
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              <date>1934</date>
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