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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Elisabeth Seeberger und ihre Familie von Weihnachten 1933</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0000-0002-0440-4008">Gerrit Mauritz</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="manuscript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(8)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <placeName ref="#tillich_place_id__319">New-York-City</placeName>
               <date notBefore="1933-12-24" notAfter="1933-12-26">24.12.1933</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Seeberger</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762">Korrespondenz mit Elisabeth Seeberger</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L00492.xml">Postkarte von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 8. Juni 1916</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10029.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Seeberger vom 1. Februar 1934</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10004.xml">Brief vom Preußisches Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung an Paul Tillich vom 20. Dezember 1933</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10005.xml">Brief von Emil Netter an Paul Tillich vom 27. Dezember 1933</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1933-12-24"/></creation></profileDesc>
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         <change who="GM" when="2025-05-06">Transkription</change>
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   <text type="letter">
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            <opener>
               <dateline><rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New-York-City</rs>, 606 W.
                  122nd Street</dateline>
               <salute>Liebste <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhardt</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__1764" type="person">Hans Jürgen</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__1765" type="person">Gerda</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1766" type="person">Walltraut</rs></salute>
            </opener>
            <p>Unsere Gedanken sind bei Euch zu Weihnachten und Neujahr. Aus <rs type="letter" ref="#L10003"><rs type="letter" ref="#L10002">den beiden Rundbriefen</rs></rs>
               habt ihr ja ein Bild von unserer äußeren Existenz. Von der inneren ist nicht viel zu
               sagen. Viel Sehnsucht, überdeckt durch Arbeit, Stadt, Meer, Landschaft, viele
               Menschen, aber ohne das Gefühl letztlich sinnvoller Tätigkeit. Die Übersetzung meiner
               Gedanken ins Englische, mit der ich jetzt begonnen habe, ist unendlich mühsam, und
               man hat das Gefühl, daß man doch nicht <unclear reason="illegible">mal</unclear>
               selbst ganz in der Sache drin ist. Von Amerikanisierung also noch keine Spur. –
               Weihnachten wird hier ähnlich wie bei uns gefeiert. Wir werden aber unseren Baum erst
               anzünden, wenn ihr längst schlaft; denn Ihr seid uns immer 6 Stunden voraus, d. h. ¼
               um die Erde <unclear reason="illegible">herum</unclear>. Wie gern würden wir mit euch
               telephonieren; aber leider –––</p>
            <pb n="2"/>
            <p>Wir haben jeden Morgen von Euch, d. h. von <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhardt</rs> gelesen und waren sehr stolz auf ihn. Ihr könnt euch
               gar nicht vorstellen, welchen <unclear reason="illegible">???</unclear> Ihr hier
               gemacht habt; vor allem auch Euer Freund aus Dahl<unclear reason="illegible">??</unclear>. Hoffentlich geschieht nun nicht hinten herum, was von <unclear reason="illegible">???</unclear> mißglückt ist. Wie gern wäre ich in <unclear reason="illegible">alle dem</unclear> bei Euch gewesen. ––– Wir bekommen sehr
               wenig Briefe von dort. Ich <unclear reason="illegible">???</unclear> doch, wenn etwas
               über dich geht, es gleich <unclear reason="illegible">???</unclear>. Man ist doch
               froh über alles, was von drüben kommt. –– Wir werden Weihnachten ganz still hier
               zusammen sein. Ich bin ja aus dem Krieg Weihnachten fern von Hause gewohnt.<note type="ea">Tillich berichtete seinem Vater beispielsweise von seinem Kriegsweihnachten in einem <rs type="letter" ref="#L00556">Brief vom 27. Dezember 1917</rs>.</note> Es ist
               ähnlich und doch besser als damals. Nur war ich damals fast 20 Jahre jünger. ––– Wie
               geht es <rs ref="#tillich_person_id__1764" type="person">Hans Jürgen</rs>? Er soll
               immer schreiben. Grüßt <unclear reason="illegible">??? ???</unclear> Schade! Noch
               ist es uns nicht gelungen, auf nun <unclear reason="illegible">??? ???</unclear> den
               aufgegebenen <unclear reason="illegible">???</unclear>ssen zu besuchen. Die Zeit ist
               hier das kostbarste Gut. –</p>
            <closer>
               <salute>Und nun Euch allen Weihnachts<unclear reason="illegible">kuss</unclear> und
                  Weihnachtsgruß! Und ein gutes Neues Jahr mit Wiedersehen!</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1766">
                  <persName>Seidlin, Oskar</persName>
                  <occupation>Germanist und Schriftsteller</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Philosophie und Literatur in Freiburg/Breisgau, Berlin und Frankfurt/Main, währenddessen Engagement in der Roten Studentengruppe. Durch den Nationalsozialismus gehindert, sein Studium abzuschließen, emigrierte er im April 1933 in die Schweiz, wo er 1935 an der Universität Basel promoviert wurde. 1936-1938 zu Aufbaustudien in Lausanne, 1938 Emigration in die USA, wo er sich zunächst als Tellerwäscher, dann als Sekretär Erika Manns und als Schreibkraft für Thomas Mann verdiente. Nebenher schrieb er für die Basler National Zeitung. 1939-1946 arbeitete er am Smith College in Northampton, Massachusetts, 1946-1972 war er zunächst Assistenzprofessor, dann ordentlicher Professor für Germanistik an der Ohio State University. Nebenher u.a. Rundfunktätigkeiten für den Deutschland-Funk. Seine Schwester war die Widerstandskämpferin Ruth Heinrichsdorff bzw. Blatt (1906-2001), die 1935-1940 in deutscher Haft war und anschließend nach Shanghai (wo sie während der japnischen Okkupation ebenfalls inhaftiert wurde) und schließlich nach Australien emigrierte.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1765">
                  <persName>Seger, Gerhart</persName>
                  <occupation>Redakteur</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1764">
                  <persName>Seewald, Richard</persName>
                  <occupation>Maler und Schriftsteller</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>1909 begann S. das Studium der Architektur in München, verdiente jedoch schon bald als Autodidakt mit dem Zeichnen von Karikaturen in diversen Zeitungen seinen Lebensunterhalt. 1911 heiratete er Uli (gest. 1967), bürgerlich Emma Margarethe, geb. Trotsch. Ab 1913 wandte er sich der Ölmalerei zu, seit 1924 lehrte er an den Kölner Werkschulen. 1929 konvertierte er zum Katholizismus, 1931 zog er in die Schweiz nach Ronco sopra Ascona.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__319">
                  <placeName>New York City</placeName>
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               </listPlace><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L00556">Feldpostbrief von Paul Tillich an Johannes Tillich vom 27. Dezember 1917</item><item xml:id="L10003">Rundbrief von Paul Tillich vom 1. Dezember 1933</item></list></back></text>
</TEI>